Mit der richtigen Linux-Distribution zum Erfolg Linux OpenSource
Zugegeben: Man muss ab und zu etwas Arbeit investieren, dafür bleibt man von Problemen verschont, die einen unter Windows plagen: Sie müssen Linux nicht aktivieren, Schadsoftware macht einen Bogen um Linux-Rechner und Sie ersparen sich bei jedem Microsoft-Update den verschlungenen Klick-Parcours durch die Einstellungen, um Browser- und Datenschutzeinstellungen von "Petze" auf "mit Privatsphäre" umzustellen.
Bei den Linux-Varianten legt auch keine Marketingabteilung fest, dass Ihr Computer plötzlich aufs Abstellgleis gehört. Besonders nachhaltig: Auch für ältere Rechner gibt es Linux-Distributionen. So lassen sich Debian oder openSUSE immer noch auf 32-Bit-x86-Systemen installieren.Wie simpel die Installation abläuft und was dabei alles auf den Rechner kommt, hängt von der gewählten Linux-Distribution ab. Der "Distributor" ist der Anbieter eines Linux-Betriebssystems. Anders als bei macOS oder Windows gibt es davon nicht nur einen, sondern viele: Debian, Fedora, openSUSE und Ubuntu gehören zu den bekannteren Distributionen. Hinter manchen stecken große Firmen, andere werden von einer kleineren oder größeren Community gepflegt. Sowohl bezahlte Mitarbeiter als auch Freiwillige programmieren neue Funktionen, korrigieren Fehler oder übersetzen die Bedienoberflächen. Die verschiedenen Distributionen setzen jeweils eigene Schwerpunkte. Das kann zunächst verwirren. Aber Sie können sich diese Vielfalt zunutze machen: Ist Ihnen Stabilität wichtiger oder Aktualität? Bevorzugen Sie ein stimmiges Gesamtsystem, oder wollen Sie möglichst viele Stellschrauben selbst justieren?Für Windows- und macOS-Nutzer mag ungewohnt sein, dass es möglich ist, seinen Desktop trotz gleicher Distribution im Unterbau ganz unterschiedlich aussehen zu lassen. Von schlichtem Mausgrau mit unscheinbarer Taskleiste samt Startknopf bis hin zu farbenfrohem Animationsfeuerwerk und ungewöhnlichen Bedienkonzepten findet sich alles. Der Großteil der Desktop-Projekte setzt auf modern gestaltete Schaltflächen, Fensterdekorationen und maßvolle Transparenzeffekte. Viele Desktop-Layouts folgen dem traditionellen Bedienkonzept von Windows: Startknopf und Taskleiste; andere imitieren macOS mit einer Menüleiste am oberen Rand und einem Dock oder sie gehen ganz eigene Wege. Linux-Desktop ist nicht gleich Linux-Desktop. Wählen Sie eine Kombination aus Desktop und Distribution aus, die zu ihren Wünschen passt. Als Linux-Nutzer können Sie den Desktop feingranular nach ihren Wünschen anpassen. Dabei muss kein Stein auf dem anderen bleiben: Ob Anordnung und Anzahl der Bildschirmleisten, darin enthaltene Elemente wie Menüs, sowie Farben und Aussehen – fast alles lässt sich einstellen. Fehlende Funktionen sind über Erweiterungen und Zusatzprogramme nachrüstbar. Diese Freiheit nutzen nicht nur Anwender, sondern auch Verwalter von Distributionen. So kann ein und dieselbe Desktopumgebung unter verschiedenen Linux-Distributionen ganzZwar lässt sich unter jeder Distribution ein beliebiger Desktop installieren, aber manche Kombinationen aus Distribution und Desktop passen besser zusammen als andere. Wir haben die Eigenschaften der Linux-Systeme als . Denn neben der Desktopoberfläche gibt es noch viele weitere Entscheidungsmerkmale, etwa zur Installation, der Hardwareunterstützung und der Softwareauswahl, die Sie mit dem Netzplan auf die Schnelle nachprüfen können.zeigen wir Ihnen, wie Sie das für Ihre Bedürfnisse optimale Linux nebst passender Desktop-Umgebung finden. Wir haben smarte Rauchmelder getestet, die im Brandfall Alarmketten auslösen und eine Meldung ans Smartphone absetzen. Außerdem im Test: Z690-Mainboards, Einzugsscanner, günstige Mobilfunktarife und vieles mehr. Ausgabe 3/2022 finden Sie ab dem 14. Januar im
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