Trauer um Sami Omar, der sich als Moderator und Redner gegen Rassismus engagierte. Der Kölner ist kurz vor Weihnachten 2021 plötzlich und unerwartet verstorben. Viele sind erschüttert. 😢Köln
gab er einen Einblick in seine Denkweisen, berichtete von rassistischen Vorfällen und verriet unter anderem, dass er gegen rassistische Zeichnungen in einem Kindergesangsbuch vorgegangen sei. „In diesem Gesangbuch sind kleine Figuren eingezeichnet, unter anderem um die menschliche Vielfalt in der Welt zu illustrieren.
Die Menschen sind wahnsinnig überzeichnet, schwarze Menschen mit wulstigen Lippen, zerrissenen Hemden und Hosen und barfuß, so, wie man Armut schon zu kolonialer Zeit charakterisierte. Asiatische Menschen sind mit schmalen Augen, Strohhüten und Leibchen dargestellt. Solche Darstellungen haben in unserer Kirche nichts mehr verloren“, erklärte er.An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattform Facebook, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte der externen Plattform Facebook angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unsererOmar in dem Gespräch weiter: „Der Verlag hat sehr freundlich reagiert, als ich mich an ihn gewandt habe. Man war unkritisch dafür gewesen und hat dann meiner Kritik Raum gelassen. Das habe ich als sehr wohltuend empfunden, weil die Deutungshoheit darüber, was rassistisch ist und was nicht, bei mir lag. Sie hat auch bei mir zu liegen, weil ich betroffen bin. Die Redakteurin war nicht betroffen. Wir machen gerade in der Kinderkirche oft den Fehler, dass wir mit Medien unkritisch weiterarbeiten, die nicht abgeklopft sind auf Rassismus. Die Kinder erleben, etwa in der Schule, dass Pluralität zur Normalität geworden ist. Das ist doch schön! Wir sollten sie in der Kirche nicht das Gegenteil lehren.“
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