Die Modernisierung der Bahn in Bayern würde laut Verkehrsministerium 25 Milliarden Euro kosten. Minister Bernreiter und Gewerkschafter fordern vom Bund mehr Geld für regionale Bahnstrecken und Züge. Der Zustand des Netzes sei 'katastrophal'.
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sei"so nicht zu schaffen", sagt Birkmann. Er fordert mehr Geld vom Bund für regionale Strecken und Züge. Das macht auch Bernreiter, dessen Ministerium bereits ausgerechnet hat, was eine Verkehrswende in Bayern kosten würde.Herausgekommen ist eine in heutigen Krisenzeiten astronomisch wirkende Zahl: Insgesamt rund 25 Milliarden Euro bräuchte der Freistaat in den kommenden acht Jahren von der Bundesregierung. Also jährlich mehr als drei Milliarden Euro.
Das Staatsunternehmen DB und private Bahngesellschaften haben über die Jahre hinweg für viel Geld neue Züge gekauft oder alte Wagen modernisiert. Auch mit finanzieller Hilfe des Freistaats aus den Regionalisierungsmitteln. Doch tolle Züge ergeben wenig Sinn, wenn diese auf teilweise maroden Gleisen unterwegs sind und vielerorts nur langsam oder gar nicht fahren dürfen.
Nach Angaben des bayerischen Verkehrsministeriums fordern die 16 Bundesländer"gemeinsam vom Bund eine deutliche und dauerhafte Erhöhung der Regionalisierungsmittel". Die Berliner Ampelkoalition von SPD, Grünen und FDP mit Verkehrsminister Wissing soll also jene Baustellen schließen, die Wissings Vorgänger aus den Reihen der CSU, Andreas Scheuer und, hinterlassen haben.
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