In New Jersey wurde 1989 ein Mann erschossen. 35 Jahre blieb der Fall ungeklärt – bis sich wie aus dem Nichts der mutmaßliche Täter selbst stellte.
Im US-Bundesstaat New Jersey wurde 1989 ein Mann erschossen. 35 Jahre lang blieb der Fall ungeklärt – bis sich wie aus dem Nichts der mutmaßliche Täter selbst stellte.ein Mann in seinem Haus erschossen.
Doch mehr als drei Jahrzehnte lang konnte der Täter nicht gefasst werden, die Polizei hatte schon die Hoffnung aufgegeben, den Fall noch aufklären zu können. Dann geschah dies fast von allein. – mehr als tausend Kilometer vom Tatort entfernt – vor und gestand den Mord. Erst jetzt gingen die Behörden damit an die Öffentlichkeit.
Nach intensiven Ermittlungen wurde der mutmaßliche Täter nun, fast zwei Jahre später, festgenommen. Er war damals offenbar in das Haus des Opfers eingebrochen, auch dessen Freundin und zwei Kinder befanden sich darin. Die Ermittlungen nach der Tat ergaben, dass das Opfer sich mit einem Brecheisen zu verteidigen versuchte, bevor der Verdächtige ihn in einen Würgegriff nahm und ihm im Gerangel in den Kopf schoss. Auf der Polizeistation in Georgia bekannte sich der mittlerweile 62 Jahre alte Geständige zu dem Mord.
Er habe seine Medikamente und persönliche Gegenstände mitgebracht, da er davon ausging, länger nicht nach Hause zurückkehren zu können. Da der Fall so lange zurücklag, fiel es den Behörden jedoch zunächst schwer, das Geständnis mit den Ermittlungsergebnissen zu überprüfen.
„Es war weit hergeholt, aber auf der anderen Seite so detailliert, dass wir uns dachten: Das könnte echt sein“, sagte Derrick Austin, der Polizeichef aus Georgia, dem US-Sender CNN. Der Mann habe Dinge ausgesagt, die nur der Täter wissen könne. Ein DNA-Vergleich mit Spuren auf der Kleidung des Opfers ergab ebenfalls eine Übereinstimmung. Offenbar bewegten religiöse Motive den Täter zu dem Geständnis.
Er habe zum christlichen Glauben gefunden, sagte er den Ermittlern, sein Pastor habe ihn ermutigt, sich bei derzu melden.
„Mir schien es, als hätte er eine Last getragen“, schilderte der Polizeichef seine Eindrücke. „Es war für ihn fast eine Erlösung, jemandem davon erzählen zu können. “
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