Im Mordprozess zum Fall Fabian wird die Spurensicherung am mutmaßlichen Tatort voraussichtlich den achten Verhandlungstag bestimmen. Unter anderem soll eine 3D-Rekonstruktion vorgestellt werden.
Nachdem der achtjährige Fabian aus Güstrow tot an einem Tümpel in der Nähe von Klein Upahl gefunden worden war, haben Kriminalisten den mutmaßlichen Tatort in einem dreidimensionalen Modell rekonstruiert.
Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kind dort auch getötet wurde. Ein Kommissar wird die Rekonstruktion an diesem Dienstag im Mordprozess vor der 3. Strafkammer des Landgerichts Rostock vorstellen und erläutern.
Außerdem wird der Polizist, der als erster vor Ort war, berichten, wie er Fabian vorgefunden hat. Auch ein Fachmann für Fuß- und Schuhabdrücke soll als Zeuge gehört werden. Angeklagt wegen heimtückischen Mordes Die angeklagte Gina H. hatte am 14. Oktober der Polizei gemeldet, wo Fabians Leiche liegt.
Sie gab an, zufällig während eines Spaziergangs mit ihrem Hund darauf gestoßen zu sein. Fabian war vier Tage zuvor aus der Wohnung seiner Mutter in Güstrow verschwunden. Gina H. wurde im November verhaftet. Sie ist wegen heimtückischen Mordes angeklagt.
Die Staatsanwaltschaft wirft der 30-Jährigen vor, Fabian aus der Wohnung gelockt, bei Klein Upahl erstochen und seinen Leichnam später angezündet zu haben. Nach Ansicht der Ermittler glaubte Gina H., Fabian stünde einer Wiederbelebung ihrer Beziehung zu Fabians Vater im Weg, der sich im August 2025 von ihr getrennt hatte. Am siebten Verhandlungstag am vergangenen Donnerstag wurden unter anderem Analysen zu sichergestellten Textilfasern und digitalen Funk- und Fahrzeugdaten vorgestellt.
So erklärte ein Spezialist, unter einem Fingernagel Fabians sei eine Faser gefunden worden, die zu einem Pullover der Angeklagten passen könnte. Eine weitere Faser wurde an einem teilweise verbrannten Ärmel von Fabians Kleidung gesichert. Sie könnte von einer Reithose stammen. Gina H. ist eine passionierte Reiterin.
Eine Faser vom Rücksitz des Pick-ups von Gina H. wiederum könnte zu einem Pullover des Kindes passen. Der Gutachter betonte allerdings, dass sich nicht nachvollziehen lasse, wie die Spuren übertragen worden seien. Die Auswertung von Funkzellen- und Verbindungsdaten, die bei Mobilfunkanbietern abgefragt wurden, zeigte unterdessen, dass die Beschuldigte sich am Tattag mit ihrem Handy in der Nähe des Fundortes der Leiche aufgehalten haben könnte. Etwa zwei Stunden lang war ihr Smartphone laut den Daten wahrscheinlich ausgeschaltet.
Ein Polizeibeamter erklärte allerdings, dass die ausgewerteten Daten lückenhaft seien. Große Lücken hatten auch die Daten, die aus dem Pick-up von Gina H. ausgelesen wurden. Für die sechs Wochen bis zum Fund des toten Kindes fanden die Ermittler nichts. Die Daten zu löschen, sei sehr aufwändig, erläuterte ein Fachmann.
Es sei wahrscheinlicher, dass das System die Daten zufällig gelöscht habe. Im Mordprozess in Rostock musste sich der Vater des getöteten Achtjährigen aus Güstrow rund acht Stunden lang den Fragen des Gerichts stellen. Vor dem Rostocker Landgericht hat der Mordprozess im Fall des kleinen Fabian aus Güstrow begonnen. Die Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen.
Fall Fabian : Die Spuren des verdächtigen Pick-upsGina H. hatte kurz nach dem Verschwinden Fabians gesagt, sie sei die ganze Zeit in ihrem Pferdestall gewesen. Das stimmte aber offenbar nicht. Fall Fabian : Die Aussagen der ElternWählen Sie NDR.de als bevorzugte Quelle bei Google - so geht'sDie Spurensicherung am Tümpel bei Klein Upahl steht am achten Tag des Mordprozess zum Tod des Kindes aus Güstrow im Mittelpunkt. Mit der Reform soll der hohen Abbrecherquote entgegengewirkt werden.
Diese lag 2025 bei den Studierenden für Regionalschullehramt bei rund 70 Prozent. Berliner Olympiakonzept mit Warnemünde vorgestellt Ein fester Bestandteil der Olympischen Sommerspiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 ist Rostock-Warnemünde, wo insgesamt drei Sportarten stattfinden könnten.
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