Die Anzahl der schreibenden GP-Berichterstatter geht deutlich zurück. Dafür gibt es vielfältige Ursachen. In erster Linie ist der Auflagenrückgang der Printmedien verantwortlich.
In diesem Jahr ist augenscheinlich, dass bei den MotoGP-Events weniger Journalisten und Fotografen das Media Centre bevölkern als in der Vergangenheit.Klar, im November entstand noch einmal ein Boom beim Valencia-GP, als viele Medien den finalen Show-down zwischen Rossi, Lorenzo und Márquez live miterleben mussten. Dort mussten am Samstag und Sonntag sogar zusätzliche Arbeitstische in die Gänge des Pressezentrums gestellt werden.
Inzwischen bleiben sogar die Berichterstatter namhafter Motorsport-Wochenzeitschriften den Rennen fern, zum Beispiel «motosprint» aus Italien und «Motorsport aktuell». MSa schickte keinen deutschsprachigen Mitarbeiter nach Argentinien und Texas.
Viele namhafte Journalisten-Kollegen gehen in die Industrie oder nehmen Jobs bei Teams, Herstellern oder Sponsoren an. José Maroto, einer der profundesten spanischen GP-Berichterstatter und jahrelang für «motociclismo» unterwegs, arbeitet seit eineinhalb Jahren bei Avintia Racing und ist dort für die Kommunikation verantwortlich.
Wir selbst haben die 2009 gestartete Wochenzeitschrift SPEEDWEEK nach vier Jahren eingestellt, weil so ein Blatt in trefflicher Qualität heute betriebswirtschaftlich nicht mehr sinnvoll zu führen ist, viele Fans für Information nichts mehr bezahlen wollen und die gewünschte Aktualität mit einer Website besser gewährlestet werden kann.
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