Beim Warten in der Supermarktschlange kann man Kunden und ihre Einkäufe studieren – vom Zartbitter-Typ bis zum Augustiner-Halodri. Doch eine Begegnung kurz vor Ladenschluss bleibt ein Rätsel. Eine Glosse.
Es war kurz vor Ladenschluss. Vor der Kasse im kleinen Edeka in der Säbener Straße standen drei, vier Kunden, die nach einem langen Arbeitstag noch schnell ihre Besorgungen machen wollten, da gesellte sich eine jüngere Frau zur Gruppe der Späteinkäufer dazu. Sie fiel sofort auf, weil sie im Gegensatz zu allen anderen gar nicht abgespannt und müde wirkte, sondern sehr erfrischt aussah und lächelte.
Das Warten in der Supermarktschlange hat ja einen großen Vorteil: Man kann die Kunden genauso studieren wie die von ihnen ausgesuchten Waren und bekommt so zumindest eine Ahnung davon, wie sie leben und was sie vom Leben wollen. Ob sie eher so der Zartbitter-Typ sind, der Augustiner-Hallodri, die Kichererbsentante, die Zimtschnecke oder der Vollblutveganer.
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