Die Güter sollen per Zug in die Partnerstadt Kiew gelangen. Unterdessen kommen immer mehr Geflüchtete aus der Ukraine in München an.
beschlossen, dass die Stadt einen eigenen Transport mit Hilfsgütern für die Partnerstadt Kiew auf den Weg bringen würde.
Unterdessen kommen immer mehr Geflüchtete aus der Ukraine in München an. Wolfgang Hauner, Sprecher der Bundespolizei am Hauptbahnhof, spricht von 50 bis 60 Menschen, die im Zweistundentakt mit Zügen aus Freilassing, Passau oder anderen Grenzstädten nach München fahren und hier Schutz suchen. Hauner war auch schon im Flüchtlingsherbst 2015 im Einsatz am Hauptbahnhof und ist auch jetzt wieder beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Münchnerinnen und Münchner, die sich Tag und Nacht um die Ankommenden kümmern."Mein größter Dank geht an die Bahnhofsmission und all die Ehrenamtlichen", sagt er.
Der Verein"Münchner Freiwillige - Wir helfen" hat laut Vorstandsmitglied Mischa Kunz etwa sechstausend Helferinnen und Helfer, die Unterstützung angeboten haben. In der Ankunftsstelle an der Richard-Strauss-Straße, die von den Ehrenamtlichen betrieben und von Radio Gong der Stadt überlassen worden ist, sind"im Schichtbetrieb immer zwanzig Leute im Einsatz", so Kunz.