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Nach Angriffen auf Tanker in Straße von Hormus: USA setzen Ölsanktionen gegen Iran wieder in Kraft

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Nach Angriffen auf Tanker in Straße von Hormus: USA setzen Ölsanktionen gegen Iran wieder in Kraft
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Katar bestellt iranischen Diplomaten ein + Inhaftiertes britisches Paar im Iran offenbar seit Wochen im Hungerstreik + Wadephul warnt vor Schwächung der Palästinensischen Autonomiebehörde + Der Newsblog.

Hinweis: Angaben der Regierungen und Armeen sowie Bilder und Videos aus der Region lassen sich manchmal nicht endgültig verifizieren. Wir geben sie dennoch mit einem entsprechenden Hinweis wieder, um einen möglichst detaillierten Blick auf die aktuellen Ereignisse zu vermitteln.

Die USA haben die zuvor gelockerten Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft gesetzt. Eine vor gut zwei Wochen erteilte, teilte das US-Finanzministerium mit. Neue Geschäfte mit Rohöl, Petrochemie- und Erdölprodukten iranischen Ursprungs sind damit wieder untersagt. Ein US-Regierungsbeamter erklärte, die Ausnahmegenehmigung werde aufgehoben, weil sich das Rahmenabkommen mit dem Iran an dessen Verhalten orientiere.

Der Iran profitiere nur dann von wirtschaftlichen Erleichterungen, wenn er seinen Verpflichtungen nachkomme. Das. Teheran hatte sich zunächst nicht offiziell zu den Vorwürfen geäußert oder Verantwortung reklamiert. Der Iran hatte aber in den vergangenen Tagen wiederholt erklärt, nur die von ihm vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher.

Nach dem Angriff auf einen katarischen Flüssiggastanker vor der Küste des Oman hat Katar den stellvertretenden iranischen Botschafter einbestellt. Teheran sei aufgefordert worden, „unverzüglich alle Handlungen einzustellen, die die regionale Sicherheit untergraben“, erklärte das Außenministerium in Doha am Dienstag.

Zudem müsse der Iran davon absehen, „die Sicherheit der internationalen Schifffahrt und die globale Energieversorgung zu gefährden“. Das katarische Außenministerium hatte den Iran zuvor für den Angriff auf die „Al-Rekayyat“ im Bereich der Straße von Hormus verantwortlich gemacht. Die Attacke stelle einen „inakzeptablen Angriff“ dar. Ein katarischer Flüssiggas-Tanker droht nach einem iranischen Raketenangriff nahe der Straße von Hormus zu explodieren.

, sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Das Golfemirat Katar macht den Iran für einen Angriff verantwortlich. Die Attacke auf die „Al-Rekayyat“ stelle einen „inakzeptablen Angriff auf die Sicherheit und Unversehrtheit der internationalen Seeschifffahrt dar“, schrieb der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Masched al-Ansari, am Dienstag im Onlinedienst X. Katar mache den Iran „vollständig rechtlich verantwortlich“ für den Angriff „und für alle daraus entstehenden Schäden und Folgen“, fügte al-Ansar hinzu.

Den Angaben des Reuters-Insiders zufolge feuerte die iranische Revolutionsgarde in der Nacht Raketen auf Schiffe in der Nähe der Wasserstraße ab. Dabei seien der LNG-Tanker „Al Rekayyat“ und ein unter saudiarabischer Flagge fahrender Rohöltanker beschädigt worden. Die mit Flüssiggas beladene „Al Rekayyat“ sei an der Backbordseite getroffen worden und habe Notsignale abgesetzt , sagt eine weitere mit dem Vorfall vertraute Person zu Reuters.

Der zur Reederei Nakilat gehörende Tanker wurde auf der omanischen Seite der Meerenge getroffen, wie vier Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Verletzt worden war jedoch niemand. Die Besatzung werde derzeit evakuiert.dass ein mit Flüssigerdgas beladener Tanker aus Katar getroffen wurde. Das Emirat hat gemeinsam mit Pakistan auch das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran für ein Kriegsende vermittelt.

Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Öl- und Gas-Transport. , teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt unter Berufung auf Angaben der Schiffsbesatzung mit. Der Tanker sei rund acht Seemeilen vor dem omanischen Küstenort Lima von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Das Portal „Axios“ berichtete unter Berufung auf zwei US-Beamte, die iranischen Revolutionsgarden hätten mindestens zwei Raketen auf Frachter abgefeuert.

Einer der Beamten sagte demnach, zwei Schiffe seien durch den Beschuss stark beschädigt worden. Eine offizielle Reaktion der US-Regierung blieb zunächst aus. Vor gut einer Woche hatte ein ähnlicher Vorfall zu militärischen Angriffen der USA gegen den Iran geführt. Ein im Iran inhaftiertes britisches Paar ist Berichten zufolge seit Wochen im Hungerstreik.

, nachdem sie dem britischen Sender BBC ein Interview gegeben hatten. Seit fast zwei Monaten befindet sich das Paar demnach im Hungerstreik, den die Inhaftierten im Mai begonnen hatten. Damals sei den Briten der telefonische Kontakt zu ihren Familien untersagt worden. Familienangehörige seien nach Berichten, wonach dem Paar medizinische Versorgung verweigert werde, „zutiefst besorgt“, berichtete die BBC.

Sie waren im vergangenen Jahr während einer Motorradreise in der zentralen Wüstenprovinz Kerman wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden. Irans Justiz hatte den Touristen Zusammenarbeit mit Organisationen vorgeworfen, die Verbindungen zu westlichen Geheimdiensten unterhalten sollen. Beweise wurden dafür nicht geliefert. Wadephul warnt in Israel vor Schwächung von Palästinensischer AutonomiebehördeVielmehr könne dadurch ein Vakuum entstehen, das radikalere Kräfte füllen könnten.

Die PA sei zwar reformbedürftig, benötige jedoch die ihr zustehenden Steuer- und Zolleinnahmen für grundlegende Dienstleistungen. Wadephul forderte zudem erneut die Freigabe dieser Gelder durch die israelische Regierung. Bei seinem Besuch in Israel unterzeichnete Wadephul zudem gemeinsam mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Saar eine Vereinbarung, die. Die bisherige jährliche Förderung von insgesamt einer Million Euro werde bis zum Ende des Jahrzehnts auf fünf Millionen Euro erhöht, teilt eine Sprecherin des Auswärtigen Amts mit.

Mit den zusätzlichen Mitteln sollen unter anderem die Bestände von Yad Vashem digitalisiert und Bildungsprogramme zum Holocaust ausgebaut werden. Der israelische Außenminister Gideon Saar hat für die nächste Woche eine neue Runde von Friedensgesprächen mit dem Libanon in der italienischen Hauptstadt Rom angekündigt.

„Vor weniger als zwei Wochen haben Israel, der Libanon und die USA ein historisches Rahmenabkommen erreicht“, sagte Saar am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesaußenminister Johann Wadephul in Jerusalem. „Der italienische Außenminister Antonio Tajani bestätigte die Gespräche in der italienischen Hauptstadt.

„Wir begrüßen mit Freude die Ankündigung, dass die nächste Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon unter Vermittlung der USA in Rom stattfinden wird“ , erklärte er im Onlinedienst X. Einem Sprecher des Ministeriums zufolge werden die Gespräche auf Botschafterebene am 15. und 16. Juli stattfinden. Es wird die sechste Verhandlungsrunde zwischen den beiden Nachbarländern seit Anfang des Jahres sein. Israel und der Libanon befinden sich seit 1948 im Kriegszustand.

Ende Juni hatten sie unter Vermittlung der USA ein Rahmenabkommen unterzeichnet, um den Weg für einen Frieden zwischen beiden Ländern zu ebnen. Das Abkommen macht einen Rückzug Israels aus den besetzten libanesischen Gebieten davon abhängig, dass Beirut die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz entwaffnet. Im Iran gehen die öffentlichen Trauerfeierlichkeiten für den getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei den vierten Tag in Folge weiter. In der iranischen Stadt Ghom, dem Zentrum der schiitischen Geistlichkeit des Landes,, wie Staatsmedien berichteten.

Menschenmassen waren auf Luftaufnahmen in der Pilgerstadt zu sehen. Am Mittwoch sind Zeremonien im Nachbarland Irak geplant, ehe Chamenei am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden soll. Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden.

Anschließend führten die USA und Israel mehr als fünf Wochen Krieg gegen den Iran, bis sich Vertreter aus Washington und Teheran Anfang April auf eine Waffenruhe einigten. Der Iran wird nach den Worten von Außenminister Abbas Araghchi keine Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen mit den USA aufnehmen, solange die Drohungen aus Washington andauern.

Er reagiert damit auf eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump,Araghchi verweist auf ein im vergangenen Monat unterzeichnetes Zwischenabkommen, in dem sich beide Seiten verpflichtet hatten, auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander zu verzichten. Bundesaußenminister Johann Wadephul hat unmittelbar vor seiner Reise nach Israel die historische Verantwortung Deutschlands betont.

„Unser Verhältnis zu Israel kann nie unabhängig von der Verantwortung gesehen werden, die Deutschland angesichts des von Deutschen begangenen Menschheitsverbrechens der Shoa für die Sicherheit des einzigen jüdischen Staates trägt“„Der Staat Israel ist von vielen Seiten bedroht, der weltweite Antisemitismus nimmt zu“ , konstatierte der Bundesaußenminister kurz vor seiner Abreise. Ziel seiner Reise sei es, „einen Beitrag zur Verständigung und langfristigen Befriedung in der Region zu leisten“.

Es sei klar, dass „die drängenden Fragen regionaler Sicherheit im Nahen und Mittleren Osten nur im Rahmen eines gemeinsamen Verständnisses aller beteiligten Länder beantwortet werden können“. Wadephul verwies in diesem Zusammenhang sowohl auf den Iran-Krieg und den Krieg im Libanon als auch die Situation im Gazastreifen. , sagte Wadephul mit Blick auf das Palästinensergebiet.

„Vollumfänglicher Zugang für humanitäre Helfer und ihre Materialien sind unerlässlich, um die verzweifelte Lage der Menschen in Gaza zu verbessern. “ , teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt unter Berufung auf Angaben der Schiffsbesatzung mit. Der Tanker sei rund acht Seemeilen vor dem omanischen Küstenort Lima von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Das Portal „Axios“ berichtete unter Berufung auf zwei US-Beamte, die iranischen Revolutionsgarden hätten mindestens zwei Raketen auf Frachter abgefeuert.

Einer der Beamten sagte demnach, zwei Schiffe seien durch den Beschuss stark beschädigt worden. Eine offizielle Reaktion der US-Regierung blieb zunächst aus. Vor gut einer Woche hatte ein ähnlicher Vorfall zu militärischen Angriffen der USA gegen den Iran geführt. Der Leichnam des früheren iranischen obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei ist vor einem für Dienstag geplanten weiteren Trauerzug in der schiitischen Gelehrtenstadt Ghom eingetroffen.

Dies berichtete am Montagabend das iranische Staatsfernsehen in Onlinediensten, wobei es Fotos eines Hubschraubers mit Chameneis Leichnam bei der Landung in Ghom zeigte.und führte über eine Strecke von 20 Kilometern. Das Staatsfernsehen sprach von Millionen Teilnehmern. Nach Angaben des Leiters der Rettungsdienste, Dschafar Miadfar, wurden 34.000 Teilnehmer medizinisch versorgt; Todesfälle wurden zunächst nicht gemeldet. Bei Temperaturen von mehr als 35 Grad wurden Teilnehmer mit Wasser besprüht, zudem wurden Getränke und Essen ausgegeben.

Kurz vor dem Beginn des zweitägigen Nato-Gipfels hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eindringlich vor einem Kampfjet-Deal zwischen den USA und der Türkei gewarnt. Er glaube nicht, dass Washington Ankara F-35-Kampfjets oder Triebwerke für ihre Kampfflugzeuge liefern solle, sagte er im Gespräch des US-Senders Fox News.

„Das würde das“, führte Netanjahu weiter aus. Bislang garantierten Israel und das US-Militär diese Balance. Zuvor hatten Medien berichtet, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump den Verkauf von F-110-Triebwerken an die Türkei forciert und sich damit über den Widerstand im US-Parlament hinwegsetzt. Entweder die USA würden mit dem Iran ein Abkommen erzielen oder „die Sache zu Ende bringen“, sagt er vor der Presse im Weißen Haus.

Die indirekten Gespräche zwischen beiden Staaten endeten vergangene Woche ohne erkennbare Anzeichen für einen Fortschritt hin zu einem dauerhaften Frieden.

„Entweder wir einigen uns, oder wir bringen die Sache zu Ende. Okay. Und es wird nicht schwer sein, die Sache zu Ende zu bringen“, erklärt Trump im Oval Office.

„Ich würde lieber eine Einigung erzielen, weil ich nicht möchte, dass 91 Millionen Menschen darunter leiden. Wir können ihre Brücken in einer Stunde zerstören, wir können ihre Energieversorgung unterbrechen. ... Sie haben jetzt kein Geld mehr.

Wir haben ihnen kein Geld gegeben.

“ Im Süden des Libanon sind Medienberichten zufolge bei einem israelischen Drohnenangriff vier Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich gegen ein Fahrzeug in der Stadt Nabatieh gerichtet, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur am Montag. Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautete, es handle sich um denDas israelische Militär teilte mit, es prüfe den Bericht. Es hat – trotz der seit Mitte Juni geltenden Waffenruhe mit der radikal-islamischen Hisbollah – wiederholt nach eigenen Angaben Stellungen der Miliz im Libanon angegriffen.

Zahlreiche Menschen wurden nach libanesischen Angaben bei israelischen Angriffen getötet – darunter auch Frauen und Kinder. Auch Kämpfer der Hisbollah brechen die Waffenruhe immer wieder. der Trauerprozession für den getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei gefolgt. Die Staatsagentur Irna sprach am Montag von Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, nannte jedoch keine genaue Zahl.

In der Stadtmitte zog der Sarg des Ende Februar getöteten Staatsoberhaupts bei Temperaturen von weit über 30 Grad über die Hauptverkehrsachse vom Osten in den Westen der Stadt, begleitet von Menschenmassen. Viele Teilnehmer der Prozession skandierten „Rache, Rache“ sowie „Tod für Amerika“ und „Tod für Israel“. Der Lastwagen, der die Särge des verstorbenen iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei und seiner Familienangehörigen transportiert, bahnt sich während des Trauerzuges seinen Weg durch die Trauergemeinde.

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