Nach dem ersten Test mit den Pirelli-Reifen der Generation 2020 hagelt es Kritik. Die Fahrer im Chor: «Das ist kein Fortschritt.» Was Teamchefs und Pirelli-Rennleiter Mario Isola dazu sagen.
Gehören die 2020er Reifen von Formel-1-Alleinausrüster Pirelli auf den Müll? Alle 20 GP-Piloten konnten am Freitag auf dem Circuit of the Americas in Austin zwei Sätze Prototypen-Walzen der Generation 2020 ausprobieren. Die Fahrer monierten zu wenig Grip. Beim üblichen Treffen an einem GP-Wochenende zwischen den zehn Teamchefs und Formel-1-CEO Chase Carey waren die Reifen ein heisses Thema.
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto: «Wenn die Reifen nicht bringen, was wir uns davon erhofft hatten, dann macht das wenig Sinn. Das Fahrgefühl und die Berichte der Fahrer waren negativ.» Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer: «Ich glaube, am wahrscheinlichsten wird sein, dass wir mit den heutigen Reifen weitermachen. Die 2020er Walzen sind einfach kein Fortschritt.»