17 weitere Leichen wurden vor der syrischen Küste geborgen. Am Mittwoch war ein Boot gesunken. Ein zweites Boot mit Migrant*innen aus dem Libanon erreichte einen sicheren Hafen.
Mitglieder des syrischen Roten Halbmonds an der Küste vor der Stadt Tartus Foto: Syrian Red Crescent/reuters
Seit drei Jahren ist der Libanon in einer tiefen Wirtschaftskrise, vor allem für Syrer*innen oder Palästinenser*innen gibt es keine Jobs, aber auch Libanes*innen leiden unter dem starken Verfall der lokalen Währung. Essen, Medizin, Wasser und Strom sind so im Preis gestiegen, dass die Menschen an allem sparen müssen. Selbst Staatsangestellte verdienen nur noch rund 40 Euro im Monat.
„Das Internationale Seerecht schreibt vor, dass Seenotrettung für alle Schiffe und Besatzungen Pflicht ist“, erklärt Petra Krischok, Pressesprecherin von SOS Humanity, der taz. „Die geretteten Menschen müssen an einen sicheren Ort gebracht werden, an dem keine Gefahr für Leib und Leben droht, sie eine Grundversorgung bekommen. Daher bringen wir die aus Seenot Geretteten beispielsweise nie nach Libyen, sondern grundsätzlich nach Europa.
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