Die Zukunft von Berlusconis Partei Forza Italia, aktuell an der italienischen Regierung beteiligt, ist völlig offen. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht.
ROM taz | Schon früh plante Silvio Berlusconi für die Zeit nach seinem Ableben. Im Jahr 1990 ließ er im Garten seiner Villa in Arcore vor den Toren Mailands ein mächtiges Mausoleum aus Carraramarmor errichten, ganz so als wäre er ein Pharao, mit 37 Grabstätten: für sich, für die Familie, auch für die engsten Freunde.
So wie Berlusconi selbst hatte auch FI in den letzten 10 Jahren einen kontinuierlichen Niedergang erlebt. Doch sie blieb, genauso wie „Silvio“ – so nannten ihn seine Parteigänger – unverzichtbar für Italiens Rechtsallianz. Meloni konnte das nur recht sein. Mit Forza Italia sitzt eine Partei in der Regierungskoalition, die in Europa zur Europäischen Volkspartei gehört, zu der auch CDU und CSU zählen, und die in Italien mit 8 Prozent immerhin jene Stimmen beisteuerte, die für den Wahlsieg der Rechtsallianz schlicht unverzichtbar waren. Doch auch Meloni muss jetzt ohne Berlusconi, und bald womöglich auch ohne Forza Italia planen.
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