Der Vulkan Cumbre Vieja ruht wieder. Zunächst gab es große Hilfsbereitschaft für die Betroffenen, doch jetzt fürchten sie vergessen zu werden.
Von der Lava verschlucktes Haus auf La Palma, aus der immer noch Gas austritt Foto: Emilio Morenatti/ap
Es steigen zwar weiter Gase aus einigen der elf Schlote auf, aber der Vulkan spuckt keine Lava und keine Steine mehr aus. Insgesamt wurden 1.219 Hektar Land von den Lavaströmen, die bis ins Meer gelangten, verschüttet. 1.576 Gebäude wurden zerstört, davon 1.345 Wohnhäuser, 6.000 weitere wurden zum Teil schwer beschädigt.
Bananenbauer Padrón schickt per Whatsapp Fotos und ein Video. Im Hintergrund ist der über 1.100 Meter hohe Berg aus Lava, Geröll und Asche zu sehen, der in nur drei Monaten entstand; im Vordergrund verdorrte Bananenstauden. Als der Vulkan erlosch, versprachen der Chef der Regionalregierung, Ángel Víctor Torres, sowie der Spaniens Premier Pedro Sánchez mehr schnelle Hilfe. „Einige Hilfsgelder sind tatsächlich bei den Landwirten angekommen“, sagt Padrón. Die Bananenbauern hätten als erste Hilfen aus Brüssel und Madrid kassiert. Bei denen, die ihre Häuser verloren, sieht es aber viel schlechter aus.
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