Ermittler aus Bayern haben eine Bande ausgehoben, die mehr als 50 Geldautomaten in Süddeutschland in die Luft gejagt haben soll. Die Verbrecher operierten von den Niederlanden aus.
glich die Filiale der dortigen Volks- und Raiffeisenbank einem Trümmerfeld. Bankvorstand Johann Schöpfel sprach von einer"Entkernung des Erdgeschosses" und bezifferte den Schaden auf eine halbe Million Euro. Im Jahr 2021 lagen die Schäden nach Schätzungen des Bundeskriminalamts in einem mittleren zweistelligen Millionenbereich. Im aktuellen Fall der niederländischen Bande beziffern die Ermittler den Sachschaden auf 6,5 Millionen Euro.
In Bankenkreisen ist der Einsatz von Farbpatronen umstritten. Mithilfe spezieller Chemikalien ist es möglich, die Farbe aus den Geldscheinen zu waschen. Zudem nehmen offenbar manche ausländischen Zentralbanken die verfärbten Scheine an.
Die Minister und LKA-Präsidenten loben die nationale und internationale Zusammenarbeit. Die Mitglieder der nun aufgeflogenen Bande sollen nach Deutschland ausgeliefert werden, damit ihnen hier der Prozess gemacht werden kann. Das dauert erfahrungsgemäß einige Monate. In mehreren Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft Bamberg auch wegen versuchten Mordes.
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