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NASDAQ-Titel NVIDIA-Aktie im Minus: Bullishe Analysten erwarten starke Quartalszahlen

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KI-Highflyer NVIDIA wird am Mittwoch nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen. Im Vorfeld überschlagen sich die Analysten mit positiven Einschätzungen.

KI-Highflyer NVIDIA wird am Mittwoch nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen. Im Vorfeld überschlagen sich die Analysten mit positiven Einschätzungen. • Mehrere Analysten erwarten erneut einen deutlichen Umsatz- und Gewinnausblick über dem Marktkonsensbleibt laut dpa-AFX für NVIDIA bei"Outperform" mit einem Kursziel von 250 US-Dollar.

Analyst Srini Pajjuri geht laut seinem Ausblick davon aus, dass der KI-Chipspezialist - wie bereits in den vergangenen drei Quartalen - erneut die Erwartungen übertreffen wird. Nach Angaben von RBC dürfte NVIDIA zudem den Ausblick für das laufende Quartal anheben. Als zentrale Treiber nennt Pajjuri die weiterhin hohe Nachfrage nach KI-Chips, die das verfügbare Angebot weiterhin übersteige. Kurzfristige Risiken sieht der Analyst vor allem bei knappen Komponenten und begrenzten Infrastrukturkapazitäten.

NVIDIA sei dank seiner starken Bilanz jedoch besser positioniert als viele Wettbewerber. Analyst Timothy Arcuri hob dabei seine Umsatzschätzungen sowohl für das laufende als auch für das kommende Geschäftsjahr an. Seine Prognose für den Quartalsumsatz liegt mit 81 Milliarden US-Dollar rund drei Milliarden US-Dollar über der Mitte der von NVIDIA ausgegebenen Zielspanne.bleibt bei"Buy" und einem Kursziel von 250 US-Dollar.

Analyst James Schneider rechnet laut seinem Ausblick auf den Bericht zum ersten Quartal ebenfalls mit Zahlen oberhalb der Erwartungen sowie einer erneuten Anhebung der Unternehmensziele. Gleichzeitig verweist Goldman Sachs darauf, dass die Messlatte der Anleger inzwischen sehr hoch liege. Schneider erhöhte dennoch seine Schätzungen, nachdem das Management zuletzt zusätzlichen Spielraum beim Umsatzpotenzial im Bereich KI-Rechenzentren signalisiert habe. Seine Gewinnprognosen für 2026 und 2027 liegen laut eigener Aussage bis zu 34 Prozent über dem Konsens.

Die Analysten erwarten für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 81,1 Milliarden US-Dollar. Das wären vier Prozent mehr als die Unternehmensprognose von 78 Milliarden US-Dollar und drei Prozent über den Konsensschätzungen. Für das zweite Quartal prognostiziert HSBC sogar 91,1 Milliarden US-Dollar Umsatz gegenüber Konsensschätzungen von 85,6 Milliarden US-Dollar. Besonders stark erhöhte HSBC die Gewinnschätzungen für das Geschäftsjahr 2028.

Der Gewinn je Aktie soll auf 13,01 US-Dollar steigen und damit 16 Prozent über dem Konsens liegen. Als Begründung nennt die Bank höhere Erwartungen an das Datacenter-Geschäft. Gleichzeitig weist HSBC darauf hin, dass NVIDIA inzwischen stärker mit Speicherherstellern, Netzwerkspezialisten und CPU-Anbietern um Investitionsbudgets konkurrieren müsse. Neue Wachstumsfelder wie agentische KI-Serverprozessoren und Optiklösungen könnten jedoch neue Kurstreiber werden.

Zu den optimistischsten Häusern zählt laut Investing.com weiterhin Evercore ISI. Das Analysehaus bestätigte sein"Outperform"-Rating und das Kursziel von 352 US-Dollar. Die Analysten verweisen auf das starke Wachstum bei sogenannten AI Tokens, das durch agentische KI-Anwendungen getrieben werde. Gleichzeitig zeigten Channel-Checks weiterhin eine deutlich höhere Nachfrage als verfügbares Angebot für Blackwell-Produkte.

Evercore hält Sorgen über Verzögerungen bei der Vera-Rubin-Architektur für übertrieben. Allerdings sei die Nachfrage nach Rubin-Produkten unterschiedlich ausgeprägt, da einige Hyperscaler offenbar auf Rubin Ultra warten wollten. Analyst Joseph Moore erwartet, dass NVIDIA die Umsatzschätzungen um drei Milliarden US-Dollar übertreffen und einen Ausblick vorlegen wird, der vier Milliarden US-Dollar über dem Konsens liegt. Morgan Stanley hob die Umsatzprognose für das April-Quartal von 78,25 auf 79,26 Milliarden US-Dollar an.

Für das Juli-Quartal wurde die Schätzung von 84,84 auf 87,88 Milliarden US-Dollar erhöht. Auch die langfristigen Erwartungen wurden deutlich angehoben. Für das Geschäftsjahr 2027 stieg die Umsatzprognose von 353,8 auf 380,59 Milliarden US-Dollar. Für 2028 wurde sie sogar von 452,4 auf 587,45 Milliarden US-Dollar angehoben.

Moore sieht NVIDIA zudem auf dem Weg zu einem Umsatzpotenzial von einer Billion US-Dollar mit den Produktplattformen Blackwell und Rubin zwischen 2025 und 2027. Securities bleibt bei"Buy" mit einem Kursziel von 320 US-Dollar. Das Haus erwartet Umsätze zwei bis vier Prozent oberhalb der Markterwartungen sowie stabile Bruttomargen von rund 75 Prozent.bekräftigte sein Overweight-Rating, erhöhte sein Kursziel auf 350 US-Dollar und verwies auf eine weiterhin angespannte Versorgungslage bei KI-Rechenkapazitäten.

Nach Einschätzung des Hauses sei NVIDIA bereits bis 2026 und 2027 weitgehend ausverkauft. DA Davidson bleibt bei"Buy", hob sein Kursziel auf 300 US-Dollar an und sieht NVIDIA weiterhin als zentralen Anbieter von KI-Recheninfrastruktur positioniert. Die Vielzahl positiver Analystenkommentare zeigt, wie hoch die Erwartungen vor den Quartalszahlen inzwischen sind. Fast alle großen Häuser rechnen mit neuen Rekordumsätzen, steigenden Prognosen und anhaltend hoher Nachfrage im KI-Geschäft.

Für Anleger bedeutet das allerdings auch ein erhöhtes Risiko bei Enttäuschungen. Da viele positive Szenarien bereits eingepreist erscheinen, dürfte neben den aktuellen Zahlen vor allem der Ausblick entscheidend werden. Besonders im Fokus stehen dabei Aussagen zur Blackwell-Produktion, zu Rubin-Produkten, zu Bruttomargen sowie zur Entwicklung des Datacenter-Geschäfts. Die an der NASDAQ gelistete Aktie des Chipdesigners zeigte sich am Dienstag letztlich mit einem Minus von 0,77 Prozent auf 220,61 US-Dollar.

Nachbörslich ging es dann um 0,42 Prozent auf 221,54 US-Dollar nach oben. Übrigens: Bank of America und andere US-Aktien sind bei finanzen.net ZERO sogar bis 23 Uhr handelbar . Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren.

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