Newsblog zum Krieg in der Ukraine - Sjewjerodonezk offenbar wieder zur Hälfte unter ukrainischer Kontrolle

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In der strategisch wichtigen Stadt Sjewjerodonezk im Osten der Ukraine wird weiter heftig gekämpft.

+++ In der strategisch wichtigen Stadt Sjewjerodonezk im Osten der Ukraine wird weiter heftig gekämpft.

Russische Einheiten kontrollierten den Ostteil der in der Region Luhansk gelegenen Stadt, sagt Gouverneur Gaidai. Bei den Angriffen am Samstag seien Teile der Asot-Chemiefabrik beschädigt worden.Ein Augenzeuge berichtet der Nachrichtenagentur Reuters, es sei nach den Explosionen auch Rauch in der Stadt zu sehen. Zuvor waren in weiten Teilen der Ukraine, auch in der Region Kiew, Luftschutzsirenen zu hören.

"Denn Russland demütigt sich selbst", schrieb der ukrainische Außenminister Kuleba auf Twitter."Wir alle sollten uns besser darauf konzentrieren, wie wir Russland in die Schranken weisen können." Der ukrainische Präsident Selenskyj sagte in seiner abendlichen Videoansprache, es gebe eine Person in Moskau, die die schrecklichen Folgen des Krieges mit einem kurzen Befehl stoppen könne.

+++ Die ukrainische Regierung will erst dann wieder Verhandlungen mit Russland aufnehmen, wenn sie sich in dem Krieg in einer stärkeren Position sieht. , die Medien hätten verschwiegen, dass der Krieg bereits vor acht Jahren begonnen habe. Es gebe im Donbass Familienangehörige in beiden Armeen, die auf einander schießen müssten. Der Metropolit äußerte die Vermutung, dass dies - wie er es formulierte - ein Teil der Schuld sei, dass der russische Präsident Putin"zu diesem Mittel" gegriffen habe. Mit Blick auf die umstrittene Rolle des Moskauer Patriarchen Kyrill warb Mark für Verständnis.

+++ Die USA profitieren nach Ansicht des Fraktionschefs der Linken im Bundestag, Bartsch, vom Ukraine-Krieg., die Vereinigten Staaten seien die strategischen Gewinner, weil sie Gas und Rüstungsgüter nach Deutschland und Europa liefern könnten. Dies sei kein Anti-Amerikanismus, sondern eine sachliche Feststellung.

Damit solle verhindert werden, dass militärische Ausrüstung und Hilfe für die Zivilisten in die Stadt gebracht werden könne, sagt Gouverneur Gaidai im Fernsehen. Ukrainische Einheiten hielten weiterhin ihre Stellungen in der Stadt und drängten russische Soldaten an mehreren Stellen zurück, sagt Gaidai. Die Industriestadt Sjewjerodonezk liegt am Siwerskji Donez, auf der anderen Seite des Flusses befindet sich ihre Zwillingsstadt Lyssytschansk.

+++ Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland , Kramer, hat das vom Bundestag beschlossene Sondervermögen für die Bundeswehr kritisiert. +++ Russland verstärkt nach Angaben des ukrainischen Militärs seine Truppen rund um Sjewjerodonezk im Osten der Ukraine. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Abgeordneten Clara Bünger hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Auf EU-Ebene diskutierten die Bundesregierung und die Länder mit der Europäischen Kommission Möglichkeiten zur Anerkennung ukrainischer Führerscheine, heißt es darin.

"Mir macht die aktuelle Preisentwicklung bei Lebensmitteln aufgrund des Ukraine-Kriegs Sorgen", sagte der Grünen-Politiker der"Welt am Sonntag" laut Vorabbericht."Wir haben als Bundesregierung sofort Entlastungspakete geschnürt, um auf die Folgen des schrecklichen Krieges zu reagieren. Und wenn es so weitergeht, dann kann ich Ihnen sagen: Nach dem Entlastungspaket ist vor dem Entlastungspaket.

Russland führe einen"barbarischen Krieg zur Vernichtung der Ukraine und der Ukrainer", sagte er in dem Video in seinem Telegram-Kanal. 100 Tage Krieg seien voller blutiger Schlachten, Verluste und Todesfälle gewesen, sagte Klitschko."Es ist aber auch eine Zeit des Mutes und der Ausdauer", fügte der frühere Box-Weltmeister hinzu."Wir stehen und kämpfen alle zusammen.

+++ Deutschland darf Kampfpanzer aus früheren Beständen der Schweizer Armee an andere europäische Staaten weitergeben. Die Gespräche seien"sehr, sehr komplex", betonte der UNO-Koordinator für die Ukraine, Awad, in Genf. Mit Blick auf Verbündete Russlands in südlichen Ländern zeigte sich Awad aber"optimistisch", dass etwas getan werden könne, um einen"Durchbruch" zu erzielen.

Auf der Liste steht unter anderem der"Schlächter von Butscha" genannte Oberst Omurbekov. Ihm wird vorgeworfen, als Kommandeur für Tötungen, Vergewaltigungen und Folter zahlreicher Zivilisten in dem Kiewer Vorort verantwortlich zu sein. Ebenfalls aufgeführt wird Generaloberst Mizintsev, der die Belagerung Mariupols leitete.

Mitte April hatte die ukrainische Seite einen Besuch Steinmeiers in Kiew abgelehnt. Der Bundespräsident wollte zusammen mit den Präsidenten Polens und jenen der drei baltischen Staaten in die ukrainische Hauptstadt fahren. Steinmeier wurde aber im letzten Moment ausgeladen. Anfang Mai hatten Steinmeier und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Irritationen in einem Telefonat ausgeräumt.

+++ Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich grundsätzlich offen für einen Export von ukrainischem Getreide über sein Land geäußert, aber zugleich ein Entgegenkommen bei Sanktionen gefordert. Lediglich Ungarn, die Slowakei und Tschechien dürfen wegen ihrer großen Abhängigkeit noch bis auf Weiteres russisches Öl über die Druschba-Pipeline importieren. Ungarn setzte zudem durch, dass auf Sanktionen gegen das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt Patriarch Kirill verzichtet wird.Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.

+++ Auch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz ist nach 100 Tagen weiterhin in großer Sorge um die Menschen in der Ukraine.Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Deutschlandradio hat darauf keinen Einfluss. Näheres dazu lesen Sie in unserer+++ Der ukrainische Parlamentspräsident Stefantschuk ist in Berlin von Bundeskanzler Scholz empfangen worden.

Dies teilte die Staatssekretärin im US-Außenministerium, Zeya, in einer Sitzung des UNO-Sicherheitsrats mit. Während des seit nun 100 Tagen andauernden Angriffskriegs gegen die Ukraine habe die Welt gesehen, wie russische Truppen Geburtskliniken, Bahnhöfe, Wohngebäude und Häuser bombardiert und Zivilisten getötet hätten. Ermittler des Internationalen Strafgerichtshof untersuchen bereits Verbrechen in der Ukraine.

Leider sei es der russischen Armee gelungen ist, tief in die Stadt vorzudringen, sagte Serhij Gaidai in einem Fernsehinterview. Sie kontrolliere den größten Teil der Stadt. Die ukrainischen Kämpfer hielten ihre Stellungen in einem Teil der Stadt aber aufrecht. Er würde Skeptikern raten, Sjewjerodonezk nicht abzuschreiben, so der Gouverneur. Dafür sei es noch zu früh, die Stadt halte stand.

+++ Bundesaußenministerin Baerbock hat der Ukraine Solidarität und eine lange Unterstützung auch mit weiteren Waffen zugesagt. "Natürlich brauchen wir vor allem moderne Waffen. Wir können auch mit alten Waffen aus alten Beständen kämpfen und standhalten, aber die neueren Waffen sind effizienter", sagte er nach einem Treffen mit Bundestagsabgeordneten laut offizieller Übersetzung."Deshalb erwarten wir sowohl die Marder als auch die Leoparden."

"Wir sehen nun eine neue Phase der russischen Invasion, in der Russland im Osten und Südosten der Ukraine an Stärke gewinnt", sagte Verteidigungsminister Peter Hultqvist. Deshalb habe Kiew um Hilfe"in mehreren Bereichen" gebeten.

Das Finanzministerium und das Außenministerium in Washington verkündeten eine Reihe von Strafmaßnahmen gegen Personen mit engen Bünden zu Russlands Präsident Wladimir Putin. Darunter sind etwa der Milliardär Alexej Mordaschow und die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Die US-Regierung nahm auch erneut mehrere Luxus-Jachten ins Visier, die in Verbindung zu Putin stehen sollen.

Die Länder hätten sich darauf verständigt,"die Bundesregierung zu bitten, regulatorische Maßnahmen zu ergreifen, um die weitere Spekulation mit Öl, mit Gas, mit Strom zu unterbinden", sagte Berlins Regierende Bürgermeisterin Giffey nach Beratungen der Regierungschefinnen und Regierungschefs in Berlin. Zudem müssten entsprechende Preiserhöhungen der vergangenen Wochen und Monate kartellrechtlich überprüft werden.

Dies gelte vor allem für die Beschaffung von Prothesen, um Menschen zu helfen, die Gliedmaßen verloren hätten, sagt Lauterbach im Bundestag. Darunter seien auch viele Kinder."Wir werden alles tun, was wir können, um die Ukraine zu unterstützen", sagte der SPD-Politiker. Der Konflikt könne zu einer"Kernschmelze der Welternährungssysteme" führen, sagte der stellvertretende Vorsitzende des UNO-Landwirtschaftsfonds, Ziller, dem Berliner"Tagesspiegel". Zu den Folgen der Corona-Krise kämen nun die Auswirkungen des Krieges hinzu. Innerhalb eines Jahres seien die Lebensmittelpreise um knapp 40 Prozent gestiegen, auch die Preise für Energieträger und Dünger seien gestiegen.

+++ Der Präsident der Afrikanischen Union , Senegals Staatsoberhaupt Macky Sall, trifft morgen den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi. Die SPD-Politikerin sagte im Deutschlandfunk, man nutze alle Möglichkeiten, sowohl aus den Beständen der Bundeswehr als auch aus der Industrie und über den sogenannten Ringtausch von Panzern beispielsweise mit Griechenland. Die zugesagten Gepard-Panzer beispielsweise müssten zunächst aufbereitet werden. Wichtig sei auch, dass ukrainische Soldaten gut an den Systemen ausgebildet würden, wie dies derzeit an den versprochenen Panzerhaubitzen 2.000 geschehe.

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