Die NFL hat San Francisco 49ers-Besitzer Jed York nach seiner Festnahme im August 2025 wegen Prostitutionsvorwurfs für sechs Spiele gesperrt. York entschuldigt sich und akzeptiert die Strafe.
Die NFL hat San Francisco 49ers-Besitzer Jed York nach seiner Festnahme im August 2025 wegen des Vorwurfs der Prostitution für sechs Spiele gesperrt. Die Sperre gilt rückwirkend, da York bereits die ersten drei Saisonspiele seines Teams verpasst hat. York hatte am 24. August in Ohio die Aussage verweigert, nachdem er tags zuvor von der Polizei von East Palestine in Ohio wegen des Verdachts auf Inanspruchnahme von Prostitution festgenommen worden war.
NFL sperrt York für sechs Spiele
Die Entscheidung der NFL akzeptiere er voll und ganz, erklärte York und entschuldigte sich für sein Verhalten. In einer vom Team veröffentlichten Erklärung sagte er, es tue ihm gegenüber seiner Familie, den Spielern, Trainern und Mitarbeitern der San Francisco 49ers sowie den Fans und Partnern zutiefst leid. Er bezeichnete sein Verhalten als unverzeihlichen Fehler und übernahm die volle Verantwortung. Was er getan habe, spiegele weder seine Werte wider noch den Menschen, der er für seine Familie sein möchte.
Hintergrund: Festnahme in Ohio
Wie nach Informationen von ESPN aus Gerichtsakten hervorgeht, soll York auf eine verdeckte Anzeige auf einer bekannten Prostitutions-Website geantwortet und unter Verwendung eines Pseudonyms sexuelle Handlungen mit einer Frau gegen eine Zahlung von 140 Dollar vereinbart haben. Die Behörden hatten York zunächst wegen der Ausübung von Prostitution und des Besitzes von Tatwerkzeugen angeklagt. Die Prostitutionsanklage wurde laut Gerichtsakten im Strafverfahren in eine Anklage wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses umgewandelt.
Auswirkungen auf die 49ers
York war bei keinem der ersten drei Spiele seines Teams anwesend, weshalb die erste Hälfte der Sperre bereits als abgesessen gilt. Nach dem Monday Night Game am 19. Oktober gegen die Atlanta Falcons könnte die Sperre vollständig verbüßt sein. Die 49ers müssen in dieser Zeit ohne ihren Besitzer auskommen, der normalerweise eine wichtige Rolle im Management und bei Entscheidungen des Teams spielt. Die NFL betonte, dass die Strafe im Einklang mit den Ligarichtlinien stehe und keine weiteren Konsequenzen zu erwarten seien. York kündigte an, sich in Zukunft wieder voll auf seine Aufgaben bei den 49ers konzentrieren zu wollen.
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