Motorenhersteller und Teamchefs sind weiter tief zerstritten darüber, wie es mit den Antriebseinheiten 2015/2016 weitergehen soll. Jeden Tag kommen neue Schnapsideen auf den Tisch.
Die FIA-Pressekonferenz mit Team-Repräsentanten gestern in Abu Dhabi hat klargemacht: es wird so bald keinen Frieden im Motorenstreit geben, alle Beteiligten eint nur eines – ihre Uneinsichtigkeit zu einem Kompromiss.
Ferrari-Teamchef Marco Mattiacci: «Wir wissen nicht, wie es weitergeht. Also tun wir so, als werde sich überhaupt nichts ändern. Anders gesagt – wir bereiten uns auf die Saison 2015 vor, wie es derzeit im Reglement vorgesehen ist.» Monatelang hatten selbst Insider, die es besser wissen müssten, wie Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone, von einer Rückkehr zu V8-Saugmotoren gefaselt. Die neuste Idee ist ähnlich unverständlich. Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner: «Wir könnten uns für einen ganz anderen Motor starkmachen, einen vereinfachten V6-Turbo.»
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff kann nur den Kopf schütteln: «Da reden wir ständig vom Kostensenken, und dann ist die Rede von mehr Entwicklung und anderen Motoren. Da kann sich die Formel 1 ja gleich das eigene Grab schaufeln.»
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