Nordkoreanische Hacker spionieren bei russischem Raketenhersteller Hacking
Eine Elitegruppe nordkoreanischer Hacker ist im vergangenen Jahr mindestens fünf Monate lang heimlich in die Computernetzwerke eines großen russischen Raketenentwicklers eingedrungen. Das berichtete am Montag exklusiv die Nachrichtenagentur Reuters. Sie beruft sich dabei auf technische Beweise, die von Reuters geprüft und von Sicherheitsforschern analysiert wurden.
Reuters konnte nach eigenen Angaben nicht feststellen, ob während des Eindringens Daten entwendet wurden oder welche Informationen möglicherweise eingesehen wurden. In den Monaten nach dem digitalen Einbruch kündigte die Regierung in Pjöngjang mehrere Entwicklungen in seinem mit Sanktionen belegten ballistischen Raketenprogramm an. Es sei aber nicht klar, ob dies mit dem Einbruch zusammenhing, so Reuters.
Das ins Visier genommene Unternehmen, das allgemein unter dem Namen NPO Mash bekannt ist, hat nach Ansicht von Raketenexperten bei der Entwicklung von Hyperschallraketen, Satellitentechnologien und ballistischen Waffen der neueren Generation Pionierarbeit geleistet, schreibt Reuters. Diese Bereiche seien angesichts des eigenen ballistischen Raketenprogramms für Nordkorea von großem Interesse.
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