Notruf-App missbraucht: Feuerwehr rückt mehrmals vergebens aus

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🚨 Das betroffene Pärchen war gerade in verschiedenen Zimmern in ein Videospiel vertieft, hatte Kopfhörer auf und bekam nichts mit, als 50 Feuerwehr-, Polizei- und weitere Einsatzkräfte anrückten.

Die "Passauer Neue Presse" hatte zuerst über den Fall berichtet. Das betroffene Pärchen war gerade in verschiedenen Zimmern in ein Videospiel vertieft, hatte Kopfhörer auf und bekam nichts mit, als 50 Feuerwehr-, Polizei- und weitere Einsatzkräfte anrückten. Auf Klopfen und Klingeln reagierten die beiden nicht; also brachen Feuerwehrler mit Atemschutz die Haustür auf, durchsuchten die Räume und trafen auf die verdutzten Bewohner.

Günther Tomaschko, Sprecher im Polizeipräsidium Niederbayern, sagt: "Diese Apps, die relativ einfach zu bedienen sind, dienen dazu, Leben zu retten und Schlimmeres zu verhindern. Dass sie missbraucht werden, ist ein grober Unfug, den der Gesetzgeber mit Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft." Sebastian Stadler, Einsatzleiter bei der Feuerwehr in Fürstenstein, bezeichnet den Missbrauch als "absoluten Schwachsinn".

Wie eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Innenministeriums dem BR bestätigte, ist die Nora-App zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar 57 Mal missbräuchlich benutzt worden. Zur Erklärung: Die bundesweite Notruf-App ist unter Führung des Innenministeriums in NRW entstanden. Hier werden auch die Statistiken zum Missbrauch geführt.Insgesamt aber sei Notrufmissbrauch kein überbordendes Problem, rechnet Polizeisprecher Tomaschko vor.

Das betroffene Pärchen in Fürstenstein hatte es in den letzten Wochen nicht nur mit Notruf-Fakes zu tun. Es stand auch schon ein Lieferservice mit Pizza vor der Tür, die nie bestellt wurde. Zudem hackten Unbekannte den Facebook-Account des 34-Jährigen.Mit der Nora-App, die für Android und IOS-Systeme verfügbar ist, können Bürger in Notfällen mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst Kontakt aufnehmen, ohne sprechen zu müssen.

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