„Notwendig: Verdi-Chef Wernke verteidigt Megastreik

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Größter Arbeitskampf seit 31 Jahren - Verdi-Chef Wernke verteidigt Megastreik: „Notwendig'

Verdi-Chef Frank Werneke hat den größten Streik in Deutschland seit 31 Jahren verteidigt. Gehaltserhöhungen sein vielerorts eine „Frage der Existenz“.Unmittelbar vor dem größten Streik in Deutschland seit 31 Jahren rechtfertigt Verdi-Chef Frank Werneke sein Vorgehen und rät den Bürgern, am Montag mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder zu Fuß zu gehen.

„Streik wirkt nur dann, wenn er ein unmissverständliches Signal aussendet", sagte Werneke der „Bild am Sonntag". „Und eins ist klar: Der gemeinsame Arbeitskampf mit den Kollegen der Eisenbahngewerkschaft EVG im Verkehrsbereich wird seine Wirkung nicht verfehlen." Einen solchen Streik habe es schließlich seit 31 Jahren nicht gegeben, so Werneke weiter.

Die Arbeitgeber könnten die Situation jetzt entschärfen, indem sie einen großen Schritt auf die Gewerkschaften zugehen. „Es braucht einen ausreichend hohen Mindestbetrag als Gehaltserhöhung, damit besonders Beschäftigte mit niedrigen bis mittleren Einkommen bessergestellt werden. Die Inflation trifft vor allem sie. Alle müssen den Kühlschrank vollkriegen. Die Lebensmittelpreise sind stark gestiegen, ebenso Strom und Gas.

In der Gesellschaft sieht Werneke Rückendeckung für sein Vorgehen. „Wir streiken, wenn es notwendig ist, niemals leichtfertig. Mehrheitlich unterstützt die Bevölkerung unsere Ziele. Viele sagen sogar, wir würden nicht weit genug gehen mit unseren Forderungen."Der Verdi-Vorsitzende unterstrich, dass man beim einem Scheitern der Verhandlungen auch weitgehendere Schritte gehen könnte.

Deutlich widersprach der Verdi-Vorsitzende der Argumentation der Arbeitgeber, die Städte und Kommunen hätten nicht die finanziellen Mittel, um die Forderungen der Gewerkschaften zu erfüllen. „Die Städte und Kommunen haben im vergangenen Jahr einen Überschuss von fast neun Milliarden Euro gemacht. Ihre finanzielle Situation ist deutlich besser als die ihrer Beschäftigten", so Werneke.

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