In ihrer neuen Netflix-Doku spricht Kylie Minogue erstmals über eine zweite Brustkrebserkrankung im Jahr 2021. Damals habe sie die Diagnose bewusst für sich behalten
In ihrer neuen Netflix-Doku spricht Kylie Minogue erstmals über eine zweite Brustkrebserkrankung im Jahr 2021. Damals habe sie die Diagnose bewusst für sich behalten „Meine zweite Krebsdiagnose war Anfang 2021.
Ich konnte das für mich behalten ... nicht wie beim ersten Mal“, sagt die Musikerin und SchauspielerinDass die Öffentlichkeit damals nichts davon erfuhr, war keine zufällige Entwicklung, sondern eine gezielte Entscheidung. Minogue beschreibt, dass sie zu dieser Zeit zu erschöpft und verletzlich gewesen sei, um ihre Krankheitsgeschichte erneut öffentlich zu machen.
„Ich fühlte mich nicht verpflichtet, der Welt davon zu erzählen. Ich konnte es einfach nicht, weil ich damals nur noch eine leere Hülle war.
“Kylie Minogue spricht über ihre Erkrankung. Die erste Brustkrebs-Diagnose traf die damals 36-Jährige im Jahr 2005. Die Schlagzeilen, die damals rund um die Welt gingen, empfand Minogue als befremdlich.
„Ich fühlte mich so weit von meinem Körper entfernt“, erinnert sie sich laut „People“-Magazin in der Dokumentation. Nach einer Lumpektomie - brusterhaltende Operation - und Chemotherapie wurde sie im Februar 2006 für krebsfrei erklärt. Fünfzehn Jahre später kehrte die Krankheit zurück.
„Glücklicherweise habe ich es überstanden. Wieder. Und alles ist gut“, sagt sie. Und dann, mit einem Anflug von Galgenhumor: „Wer weiß schon, was hinter der nächsten Ecke wartet?
“Lange hatte sie überlegt, wann der richtige Moment für eine Offenbarung sein könnte. Besonders beim Comeback mit „Padam Padam“ im Jahr 2023 - einem der größten Hits ihrer Karriere - schien der Zeitpunkt immer wieder nah.
„Ich saß in Interviews und dachte bei jeder Gelegenheit: Jetzt ist die Zeit. Aber ich schwieg.
“ Dabei wusste sie innerlich: „Krebs war in meinem Leben kein kleiner Ausrutscher. “Die Bühne, die Minogue für ihre Botschaft letztlich wählte, war keine Talkshow-Couch, sondern ein Song. „Story“, erschienen auf dem 2023er-Album „Tension“, enthält die Zeile: „I had a secret that I kept to myself. “ Minogue bestätigt in der Dokumentation, dass der Track genau diese Phase ihres Lebens spiegele - ein versteckter Tagebucheintrag in Dur und Moll. „Ich brauchte etwas, das diese Zeit markiert. “ Dass sie nun doch darüber spricht, hat seinen Grund in der Dokumentation selbst.
„Die Produktion dieses Films bedeutete, auf viele entscheidende Momente meines Lebens zurückzublicken - und das war einer davon“, sagt Minogue. Loslassen sei das Ziel: „Ich wollte einfach sagen, was passiert ist, damit ich es loslassen kann.
“ Trotz allem bleibt Minogue optimistisch - und die Musik ihr Anker. „Popmusik nährt mich. Meine Leidenschaft für Musik ist größer denn je“, sagt die 57-Jährige. Die dreiteilige Dokumentationsserie „Kylie“ ist ab dem 20. Mai 2026 bei Netflix verfügbar.
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