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Nvidia GeForce „Blackwell“: Neue Details und Benchmarks zu RTX 5090, 5080 & 5070 (Ti)

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Nvidia GeForce „Blackwell“: Neue Details und Benchmarks zu RTX 5090, 5080 & 5070 (Ti)
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Nvidia hat weitere Details zur GeForce RTX 5090, RTX 5080, RTX 5070 Ti und RTX 5070 bekannt gegeben, die die Technik und Features betreffen.

Nvidia hat neue Details zur GeForce RTX 5090, GeForce RTX 5080, GeForce RTX 5070 Ti und GeForce RTX 5070 bekannt gegeben, die sowohl die Technik als auch die Features betreffen. Teilweise sind die Informationen gänzlich neu, teilweise wird bereits bekanntes ergänzt.

Neue Benchmarks gibt es auch. Eine Zusammenfassung.DLSS 4 mit einem neuen neuronalen Netzwerk inklusive Transformer-Model sowie DLSS Multi Frame Generation , das die Latenzen mit einem neuen Ansatz im Griff behalten soll. Abseits von DLSS 4 Multi Frame Generation werden alle neuen DLSS-4- und Reflex-2-Features und –Verbesserungen entweder sofort oder auf absehbarer Zeit auch auf älteren GeForce-RTX-Grafikkarten zur Verfügung stehen. ComputerBase hat für beide Features separate Inhalte verfasst:Nvidia Reflex 2 im Detail: So senkt Frame Warp die Latenz in allen Szenarien Die in diesem Artikel präsentierten neuen Informationen beziehen sich daher auf Eigenschaften abseits von DLSS 4 und Reflex 2. Hier sind nun die Details:Nvidia will mit Blackwell mehr AI in Spiele abseits von DLSS bringen. Aus diesem Grund unterstützen alle GeForce-RTX-5000-Grafikkarten „Neural Shader“, wobei es sich schlicht um AI-Programme im normalen Shader Code handelt, was es bis jetzt noch nicht gegeben hat. Ohne eine spezielle, zusätzliche API ist es nicht möglich gewesen, ein neuronales Netzwerk in einem Spiel zu nutzen.Neural Shader sollen das jetzt ändern. Dabei werden die AI-Anteile der Shaderprogramme auf den Tensor-Kernen berechnet, das eigentliche Rendern wird weiterhin von den normalen FP32-ALUs durchgeführt. Die neuen Neural Shader werden dabei auch den Weg in DirectX finden und somit potenziell von allen Grafikkarten-Herstellern genutzt werden können. Microsoft nennt das Feature „Cooperative Vectors“, dass es „bald“ in Windows geben soll.Nvidia gibt auch einen ersten Einblick, was mit den Neural Shader alles möglich sein soll. So wird „RTX Neural Materials“ genannt, mit dem eine filmische Oberflächenqualität bei vorab vom Entwickler antrainierten Materialien bei geringem Speicherverbrauch ermöglicht werden soll. „RTX Neural Radiance Cache“ soll indirekte Beleuchtung per Pathtracing mit einem Bounce pro Pixel mittels eines selbst in Echtzeit anlernendes, neuronales Netzwerk bieten. Auch die Darstellung von Charakteren jeglicher Art soll mit Neural Shader besser werden. Nvidia nennt hier „RTX Skin“ für die Hautdarstellung und „RTX Neural Faces“ für Gesichter. Sowohl die Beleuchtung von Gesichtern als auch die dargestellten Emotionen sollen vorab auf einem Supercomputer antrainiert werden, die dann mittels eines neuronalen Netzwerkes auf der Grafikkarte für die Spielszene umgesetzt und gerendert werden soll. Mit „RTX Hair“ sind dann die Haare dran, wo die Haardarstellung sowohl schöner als auch ressourcenschonender umgesetzt werden soll. Mit RTX Hair soll nur ein Drittel des Datenbedarfs gegenüber klassischer Rendermethoden mittels Raytracing notwendig sein, was VRAM einsparen und zugleich die Performance erhöhen soll.Nvidia hält sich auch bei den neuen Informationen zurück bezüglich Informationen zur eigentlichen GPU-Architektur, was vermutlich daran liegt, dass sich dort gar nicht so viel gegenüber Ada Lovelace geändert hat. So scheint der generelle Aufbau von Blackwell identisch zu Ada Lovelace zu sein und primär nach oben zu skalieren, es gibt entsprechend mehr Einheiten. Bei den Streaming Multiprocessors hat sich dann doch etwas getan, wo Nvidia bereits in den vergangenen Generationen immer mal wieder etwas geändert hat.So konnte ein Streaming-Multiprocessor bei Turing pro Takt 64 Floating-Point und 64-Integer-Berechnungen durchführen, bei Ampere und Ada Lovelace sind es dann 128 FP- oder 64 FP und 64 INT-Berechnungen. Bei Blackwell macht Nvidia dann eine Mischung aus Turing und Ampere, ein SM kann 128 Floating-Point- oder 128 Integer-Berechnungen durchführen, die Integer-Seite wurde entsprechend verbessert. Und genauso ist es auch möglich, eine Mischung von FP- und INT-Operationen gleichzeitig durchzuführen, wobei nicht klar ist, ob es dann nur ein festes 64/64-Verhältnis gibt oder ob dies auch dynamisch konfiguriert werden kann.Blackwell kommt mit der vierten Generation an Raytracing-Einheiten daher, die eine verdoppelten Intersection-Rate gegenüber Ada Lovelace mitbringt. Es kann also doppelt so schnell geprüft werden, ob ein Strahl auf ein Dreieck trifft. Nvidia hat seit Turing bei jeder neuen RT-Generation die Intersection-Rate verdoppelt. Das mit Ada Lovelace eingeführte Shader Executive Reordering soll bei Blackwell nun ebenso doppelt so schnell erfolgen als beim Vorgänger. Neben den klassischen Shaderprogrammen soll Blackwell auch dazu in der Lage sein, Neural Shader zu sortieren und diese für die Berechnung auf den Tensor-Kernen vorzubereiten. SER muss vom Spiel explizit unterstützt werden und verbessert primär bei Full-Raytracing-Spielen die Performance.Die Tensor-Kerne liegen mit Blackwell in der fünften Generation vor, die zwar bei gleicher Präzision keinen höheren Datendurchsatz gegenüber Ada Lovelace aufweisen, dafür aber mit einem neuen Datenformat umgehen können. Bei RTX 4000 war bei FP8 Schluss, RTX 5000 beherrscht nun auch FP4. Wenn eine Matrizenberechnung also mit FP4-Genauigkeit arbeitet, kann Blackwell doppelt so viele Operationen durchführen wie Ada Lovelace. Blackwell kommt zudem mit einem neuen „AI Management Processor“ daher, der die Zusammenarbeit zwischen den Render-ALUs, den RT-Einheiten und den Tensor-Kernen verbessern soll, wenn diese gleichzeitig arbeiten. Da der AI Management Processor Einheiten priorisieren kann, soll zum Beispiel das Frame Pacing bei Frame Generation besser sein als ohne.Alle GeForce-RTX-5000-Grafikkarten kommen mit einer neuen Display-Engine daher, die DisplayPort 2.1 mit einer Datenrate von UHBR20 und damit 80 Gbps unterstützt. Bei HDMI bleibt es beim 2.1-Standard. Blackwells Display Engine kommt zudem mit dem so genannten „Flip Metering“ zurecht, was bei DLSS Multi Frame Generation wichtig ist. Mit Flip Metering bestimmt nicht mehr die CPU über das Pacing der Bildausgabe, sondern die Display Engine der Grafikkarte, wodurch gutes Frame Pacing bei DLSS MFG erst möglich sein soll.Blackwell kommt mit der neunten Generation an Encoder- und der sechsten Decoder-Einheit daher. Diese kann das neue Ultra-High-Quality-Preset vom AV1-Codec beschleunigen, dasselbe gilt für MV-HEVC , das für die 3D-Wiedergabe auf VR-Headsets gedacht ist. Neu hinzu gekommen mit RTX 5000 ist die Beschleunigung von Videos mit einer Farbunterabtastung von 4:2:2, Ada Lovelace konnte nur mit 4:2:0 umgehen. Nvidia will nicht nur die Qualität der En- und Decoder verbessert haben, darüber hinaus gibt es auch mehr davon, um die Performance weiter zu verbessern. So verfügen die größeren GeForce-RTX-4000-Karten erstmals über 2 NVENC-Einheiten zum Encodieren, manche RTX-5000-Beschleuniger haben derweil 3 NVENC-Einheiten. Es soll nicht nur die Bildqualität um 10 Prozent besser mit der neuen GPU-Architektur ausfallen , mit der zusätzlichen, dritten NVENC-Einheit soll die GeForce RTX 5090 ein nicht näher spezifiziertes Video in 10 Minuten encodieren, wofür die GeForce RTX 4090 16 Minuten benötigt. Darüber hinaus gibt es erstmals bei manchen RTX-5000-Grafikkarten 2 Decoder-Einheiten, die GeForce-RTX-4000-Generation beschränkt sich immer auf einen Decoder.Nvidia zeigt auch neue Gaming-Benchmarks, die eine GeForce RTX 5090 mit einer GeForce RTX 4090 vergleicht. Dabei stellt Nvidia in den meisten Szenarien erneut DLSS 4 auf RTX 5000 mit Multi Frame Generation und auf RTX 4000 mit Frame Generation gegenüber, es gibt mit Resident Evil 4 und Horizon Forbidden West FG) aber zwei neue Ergebnisse mit denselben relevanten Settings.Benchmarks der GeForce RTX 5090 Benchmarks der GeForce RTX 5070 Das Abschneiden der RTX 5070 fällt dabei klar aus dem Rahmen dessen, was die anderen drei Modelle zeigen: Hier soll es deutlich mehr Leistung als Zuwachs bei den Shadern geben. Schlüssig ist das zur Stunde nicht.Ein paar neue Details zum neuen Founders-Edition-Kühler auf der GeForce RTX 5090 und GeForce RTX 5080 gibt es auch. Diesen nennt Nvidia „Double Flow Through“-Design, da beide Lüfter ungebremst über die Kühllamellen durch den Kühler die Luft pusten können. Bei den großen RTX-4000-Modellen konnte dies nur der hintere Lüfter, beim vorderen war dagegen das PCB im Weg. Der Lüfter hat entsprechend nicht die Luft durch den Kühler gepustet, sondern versucht diese über die Slotblende abzugeben, in dem diese gegen das PCB gepustet worden ist. Laut Nvidia soll das Double-Flow-Through-Design eine deutlich bessere Kühlleistung erreichen als das bisherige Design, wobei Nvidia jedoch nur das neue Dual-Slot-Design mit einem Dual-Slot-Design der RTX-4000-Generation vergleicht, nicht aber mit dem deutlich größeren und besseren 3-Slot-Design der GeForce RTX 4080 und GeForce RTX 4090. Im reinen 2-Slot-Vergleich schneidet der Double-Flow-Through-Kühler dann deutlich besser als der Vorgänger ab, selbst 600 Watt soll dieser leiser abführen können als 400 Watt mit dem alten Kühler und zugleich kaum lauter sein als der alte Kühler mit 300 Watt – was schon ein riesiger Unterschied ist. Mit 400 Watt soll der neue Kühler auch entsprechend leicht leiser als das alte Derivat mit nur 200 Watt sein.ComputerBase berichtet umfangreich über die neuen GeForce-RTX-5000-Grafikkarten in Form der GeForce RTX 5090, GeForce RTX 5080, GeForce RTX 5070 Ti und GeForce RTX 5070 und wird dies in den kommenden Wochen auch weiter tun inklusive groß angelegter Tests zu jedem einzelnen Blackwell-Modell. Gerüchten zufolge fällt das Embargo auf Tests der RTX 5090 am 24. Januar, auf Tests der RTX 5080 am 29. respektive 30. Januar . Marktstart beider Serien ist der 30. Januar.Erste Analysen zu den neuen Details zur Technik hinter GeForce RTX 50 und eine Einordnung der Herstellerbenchmarks stellen Jan und Fabian in der aktuellen Folge des ComputerBase-Podcasts CB-Funk an: CB-Funk lässt sich nicht nur über den in diesen Artikel eingebetteten Podigee-Player abspielen, sondern auch bequem direkt in den Podcast-Apps eurer Wahl abonnieren und hören. Verfügbar ist der ComputerBase-Podcast aufNvidia DLSS 4: Diese 75 Spiele erhalten Multi Frame GenerationGeForce RTX 5090, 5080, 5070 : Custom-Designs von Asus über MSI bis Zotac im ÜberblickComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.Wir und unsere 160 Partner verarbeiten personenbezogene Daten, indem wir mit auf Ihrem Gerät gespeicherten Informationen ein Nutzungsprofil erstellen, um z. B. Anzeigen zu personalisieren. Verarbeitungszwecke: Genaue Standortdaten und Abfrage von Geräteeigenschaften zur Identifikation, Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen, Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen.

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