Nvidias DGX Spark wird trotz halbiertem RAM teurer

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Nvidias DGX Spark wird trotz halbiertem RAM teurer
KI-Workstation, Künstliche Intelligenz, Nvidia

Ein neues Modell der KI-Workstation für lokale KI bringt nur noch 64 GByte RAM mit. Teurer wird es trotzdem.

Ab dem 23. Oktober wollen Nvidia und seine Partner wie Acer, Asus, Dell, Gigabyte, HP und MSI eine neue Version der Mini-PCs der Serie DGX Spark ausliefern.

Die arbeitet weiterhin mit dem GB10-Chip samt Blackwell-Architektur für die GPU und ist für lokal laufende KI-Modelle ausgelegt. Der Haken: Gegenüber dem vor rund einem Jahr vorgestellten Modell sind RAM und SSD nur noch halb so groß, der Preis aber höher. Die ersten DGX Spark kamen in der kleinsten Version für einige Wochen mit 128 GByte RAM für rund 4000 US-Dollar auf den Markt. Das neue Einstiegsmodell kostet 5000 US-Dollar, besitzt aber nur noch 64 GByte LPDDR5X-Speicher.

Das 128-GByte-Modell kostet nun 6000 US-Dollar, also 50 Prozent mehr als vor Jahresfrist. , damals gab das Unternehmen noch ausdrücklich „memory supply constraints“ an. Seitdem hat sich die Situation noch deutlich verschärft, insbesondere für die bei PCs, Smartphones und anderen Geräten üblichen DDR-Chips. Dazu zählt auch der für CPU und GPU einheitliche Speicher der DGX Spark.

Die einzelnen Hersteller werden ihre Preise wohl unterschiedlich gestalten, aber die nun geforderten 5000 US-Dollar können als Richtlinie verstanden werden.die RTX Pro 6000 Blackwell mit 96 GByte, sind solche sehr schnellen Karten aber immer noch die beste Wahl, wenn es um lokale Inferenz- oder Trainings-Aufgaben geht. Der Speicher einer RTX Pro Blackwell ist schlicht viel schneller als beim DGX Spark: 273 GByte/s stehen 1792 GByte/s gegenüber.

Zum Experimentieren mit Modellen, die nicht mehr in die 32 GByte etwa einer RTX 5090 passen, sind auch die kleinen Sparks unter Umständen eine Alternative. Nvidia empfiehlt für das 64-GByte-Modell Qwen 3.8 27B.

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