Wegen Hausfriedensbruchs waren Beamte im April nach Niederschöneweide gerufen. Bei der Festnahme kollabierte ein 39-Jähriger.
Ein 39-Jähriger, der bei seiner Festnahme kollabierte, ist am 27. April 2022 in einem Krankenhaus gestorben. Das teilte die Berliner Polizei am Dienstag mit. Nun wird ermittelt, ob die Polizisten für den Tod des Obdachlosen verantwortlich sind. Im Mai sei eine Obduktion durchgeführt worden. Auf dieser Grundlage wurde Anfang Juni ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdacht der Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet.
Die Festnahme des 39-Jährigen erfolgte am 21. April bei einem Hausfriedensbruch an der Brückenstraße in Niederschönweide. Laut Polizei trafen die Beamte im Treppenhaus eines Wohnhauses auf drei Obdachlose. Die Polizisten forderten die Männer auf, das Treppenhaus zu verlassen. Zwei der Männer kamen der Aufforderung nach. Der dritte Mann, der 39-Jährige, soll dagegen mit einer Glasflasche nach den Einsatzkräften geworfen sowie getreten und geschlagen haben.
Daraufhin sei durch die Polizei das Reizstoffsprühgerät eingesetzt worden. So sei es gelungen, den Mann zu fixieren. Der betrunkene habe weiter versucht, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, habe dann aber plötzlich unter Atemnot gelitten und habe dann das Bewusstsein verloren.Bestellen Sie hier kostenlos den täglichen Newsletter der Chefredakteurin
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