Eine neue Pflichtveröffentlichung zeigt: Im Portfolio von US-Präsident Donald Trump wurden in den ersten drei Monaten des Jahres mehr als 3600 Wertpapiergeschäfte abgewickelt.
Eine neue Pflichtveröffentlichung zeigt: Im Portfolio von US-Präsident Donald Trump wurden in den ersten drei Monaten des Jahres mehr als 3600 Wertpapiergeschäfte abgewickelt. Im Vermögen von US-Präsident Donald Trump sind im ersten Quartal 2026 Aktiengeschäfte im Volumen von mindestens 220 Millionen bis zu rund 750 Millionen Dollar getätigt worden.
Das geht aus zwei Pflichtmeldungen des Präsidenten hervor, die dasDie Berichte listen mehr als 3600 Transaktionen zwischen Januar und Ende März auf. Käufe und Verkäufe betrafen unter anderem Papiere von Microsoft, Meta, Oracle, Broadcom, Bank of America und Goldman Sachs sowie Kommunalanleihen, wie die Nachrichtenagentur Einzelkäufe von Nvidia, Apple und einem S&P-500-Indexfonds bewegten sich laut den Unterlagen jeweils zwischen einer und fünf Millionen Dollar.
Verkäufe von Microsoft-, Amazon- und Meta-Papieren erreichten nach den Angaben Werte zwischen fünf und 25 Millionen Dollar. Aus den Dokumenten geht nicht hervor, wer die Geschäfte veranlasste. Trumps Vermögen wird in einem Treuhandfonds gehalten, den seine Söhne Donald Trump Jr. und Eric Trump verwalten. Einige Einträge weisen laut Reuters auf die Beteiligung eines Brokers hin.
Das Presseamt des Weißen Hauses verwies Anfragen an die Trump Organization, die sich zunächst nicht äußerte.liegt der Präsident bei nahezu allen aufgeführten Werten mit mindestens 20 Prozent im Plus. Bei Titeln wie AMD, Intel, Bloom Energy und Marvell Technology betrage der Buchgewinn mehr als 100 Prozent. Den Daten zufolge wurde im März, als der S&P-500-Index nach Beginn des Iran-Krieges um mehr als acht Prozent fiel, in großem Umfang zugekauft. Anschließend stieg der Index um rund 19 Prozent auf neue Höchststände.
US-Präsidenten dürfen an den Finanzmärkten handeln, müssen private Geschäfte aber offenlegen. Im Kongress liegt derzeit ein parteiübergreifender Gesetzentwurf vor, der Abgeordneten, deren Ehepartnern und Kindern den Handel mit Einzelaktien untersagen würde. Der von den Republikanern Chip Roy und Ashley Moody sowie den Demokraten Seth Magaziner und Kirsten Gillibrand eingebrachte Vorstoß hat nach Angaben der Initiatoren mehr als 120 Unterstützer im Repräsentantenhaus. Eine im Senatsausschuss vorangebrachte Fassung des sogenannten ETHICS Act sieht zudem vor, das Verbot auf Präsident und Vizepräsident auszuweiten.
Eine Mehrheit für ein umfassendes Verbot kam bislang nicht zustande. Benzin teurer, Gewinne explodieren: Diese Ölriesen, Banken und Rüstungsfirmen verdienen Milliarden am Iran-Krieg
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