Lödige Industries, Weltmarktführer für automatische Parksysteme und Luftfrachtterminals aus Paderborn, wächst weiter. Nun gehört Swiss-Park zum Unternehmen.
Lödige Industries, Weltmarktführer für automatische Parksystem e und Luftfrachtterminal s aus Paderborn, wächst weiter. Mit der Übernahme des deutschen Unternehmens Swiss-Park will Lödige die internationale Position bei automatischen und mechanischen Parksystem en stärken.
Über den Zusammenschluss freuen sich Tobias Wennekamp, Chief Product Officer bei Lödige Industries, Hans-Dieter Frick, Gründer und Geschäftsführer von Swiss-Park und Philippe De Backer, CEO bei Lödige Industries. | © Lödige Industries Paderborn. Weltweit spitze ist Lödige Industries längst.
Das Unternehmen mit Sitz in Paderborn ist Weltmarktführer für Luftfrachtterminals und automatische Parksysteme. Und es zählt zu den führenden Anbietern von Logistiksystemen für Lager und Industrie sowie von Aufzugslösungen. Luftfrachtgeschäft werde nahezu jede zweite Tonne mithilfe von Lödige-Technologie bewegt. Ein großes Thema sind auch Parksysteme.
Um hierbei das Know-how zu erweitern und die internationale Position bei automatischen und mechanischen Parksystemen zu stärken, hat das Paderborner Unternehmen nun Swiss-Park aus Ravensburg übernommen. Mit Niederlassungen auf der ganzen Welt liefert Lödige Industries Lösungen für den Materialtransport an eine breite Palette von Kunden. Mit dem Zusammenschluss wollen beide Unternehmen ein noch breiteres Angebot an flächeneffizienten Parklösungen und moderner Mobilitätsinfrastruktur bereitstellen, teilt Lödige Industries mit.
Swiss Park bleibe als eigenständige Marke unter dem Namen „Swiss-Park – a Lödige Industries company“ am Markt präsent. Die Transaktion sei zum 1. Oktober 2026 vollzogen worden. Swiss-Park sei ein etablierter Anbieter von voll- und teilautomatischen Parksystemen, sogenannten Doppelparkern – zwei oder mehr Fahrzeuge stehen übereinander – , Autoliften und Fahrzeugdrehscheiben.
Zudem habe Swiss-Park eine langjährige Projekterfahrung in und außerhalb von Europa. Innerhalb der zu Lödige Industries gehörenden Unternehmen werde Swiss-Park künftig als Kompetenzzentrum für Doppelparker-Lösungen sein und die langjährige Erfahrung in die Weiterentwicklung gemeinsamer Technologien einbringen.
„Angesichts wachsender Städte, knapper werdender Flächen und steigender Anforderungen an Mobilität und Nachhaltigkeit gewinnen intelligente Parklösungen weltweit an Bedeutung“, teilt Lödige Industries mit. Aus Sicht von CEO Philippe De Backer ergänze Swiss-Park die technologische Ausrichtung und den Qualitätsanspruch: „Gemeinsam werden wir künftig noch besser in der Lage sein, Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu begleiten und unsere Marktposition in der DACH-Region, Europa sowie international weiter auszubauen.
“ Auch Tobias Wennekamp, Chief Product Officer bei Lödige Industries, verweist auf den Ausbau der internationalen Marktposition. „Marktanalysen prognostizieren für den weltweiten Markt automatisierter Parksysteme in den kommenden Jahren ein anhaltend starkes Wachstum. Die Bündelung unserer Kompetenzen schafft die Grundlage, um an dieser Entwicklung überproportional teilzuhaben“, sagt Wennekamp. Den Zusammenschluss ordnet auch Hans-Dieter Frick, Gründer und Geschäftsführer von Swiss Park, ein: „Mit Lödige Industries haben wir den richtigen Partner für die Zukunft gefunden.
Uns verbinden ein hoher technischer Anspruch, eine starke Ingenieurkultur und die konsequente Ausrichtung auf den Kundennutzen.
“ Frick freue sich nun, „diesen Weg künftig als Berater zu begleiten“. Bei Swiss-Park sollen bestehende Kundenbeziehungen, laufende Projekte und Geschäftsaktivitäten unverändert fortgeführt werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien übernommen worden. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Lödige Industries hat sich auf die Lieferung komplexer Materialflusssysteme spezialisiert: von der Planung über die Konstruktion, Fertigung, Programmierung und Inbetriebnahme bis hin zum Service. 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 246 Millionen Euro. Etwa 1.500 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.
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