Ein Friedensabkommen zwischen Iran und USA scheint ganz nah zu sein. Das US-Militär spricht jedoch von neuen Angriffen. Alles Wichtige im Newsblog.
Shehbaz Sharif, Ministerpräsident von Pakistan, zeigt sich optimistisch, dass ein Abkommen zwischen dem Iran und den USA kurz vor der Unterzeichnung steht Ein Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA scheint ganz nah zu sein.
Derweil hat das US-Militär jedoch neue Angriffe vermeldet. Alles Wichtige im Newsblog. Die USA und der Iran haben sich nach pakistanischen Angaben auf eine Absichtserklärung für ein Friedensabkommen geeinigt. Eine erste Vereinbarung solle innerhalb der nächsten 24 Stunden elektronisch unterzeichnet werden, erklärt Ministerpräsident Shehbaz Sharif.
In der kommenden Woche würden dann Gespräche auf technischer Ebene folgen. Pakistan vermittelt in dem Konflikt. Am Freitag hatten beide Seiten signalisiert, dass ein Ende der Kämpfe nahe sei. Einem hochrangigen US-Regierungsvertreter zufolge haben sich Washington und Teheran auf einen Text verständigt.
Irans langjähriger oberster Führer, Ayatollah Ali Chamenei, soll dem iranischen Staatsfernsehen zufolge am 9. Juli beerdigt werden – mehr als vier Monate nach seiner Tötung am ersten Tag des Iran-Krieges. Die ursprünglich für März geplante Beisetzung werde in Chameneis Heimatstadt, der nordöstlich gelegenen heiligen Stadt Maschhad, erfolgen, berichtete das Staatsfernsehen am Samstag. Vorausgehen werden demnach dreitägige Trauerzeremonien in der Hauptstadt Teheran ab dem 4.
Juli sowie eine Trauerzeremonie in der heiligen Stadt Ghom am 7. Juli. Nach mehr als 36 Jahren an der Spitze der Islamischen Republik war Chamenei am 28. Februar, dem ersten Tag des Iran-Kriegs, bei einem Luftangriff der USA und Israels getötet worden.
Die USA und der Iran einigen sich nach Angaben des pakistanischen Ministerpräsidenten Shehbaz Sharif auf einen Rahmen für ein Friedensabkommen. , erklärt Sharif. Das Abkommen solle den monatelangen Konflikt im Nahen Osten beenden. Pakistan bereite sich nun auf eine elektronische Unterzeichnung innerhalb der nächsten 24 Stunden voreigentlich soll in den kommenden Tagen den USA und dem Iran ein diplomatischer Durchbruch hin zu einem Kriegsende gelingen.
Das US-Militär hat demnach mehrere iranische Drohnenangriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus abgewehrt.
„Die US-Streitkräfte haben sie alle in den letzten Stunden abgeschossen, während der Schiffsverkehr durch die Meerenge ungehindert weiterfließt“ , teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Die Meerenge bleibe für den Schiffsverkehr geöffnet. Das US-Militär machte keine weiteren Angaben – auch nicht zur Zahl abgeschossener Drohnen.hatte zuletzt erklärt, das Militär habe mehrere Tanker durch die Meerenge gebracht.
Die Durchfahrt einzelner Schiffe lässt sich jedoch nicht mit den hohen Transitmengen vor dem Iran-Krieg vergleichen: Noch Anfang des Jahres fuhren Berichten zufolge täglich um die 130 Schiffe ungehindert durch die Meerenge. Araghtschi zeigt sich optimistisch über eine baldige Einigung auf eine Friedensvereinbarung mit den USA.
„Sobald die letzten Phasen unserer Verhandlungen abgeschlossen sind, wird dieses Abkommen unterzeichnet und bekannt gegeben“, sagt Araghtschi im iranischen Staatsfernsehen. Die Unterzeichnung des Abkommens werde „zunächst digital“ erfolgen, kündigt Araghtschi an.
„Jede Seite wird remote unterschreiben. Danach wird bekannt gegeben, dass diese Vereinbarung von beiden Parteien unterzeichnet worden ist“, sagt Irans Außenminister. Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagt, bei der Verwaltung der Straße von Hormus werde man nicht zu dem Status zurückkehren, den es dort vor dem Krieg gegeben habe. Die Schifffahrtsstraße gehöre zum Iran und zum Oman.
Der Iran werde dafür sorgen, dass Schiffe, die durch die Straße führen, eine sichere Passage hätten. Was genau damit gemeint ist, sagt Araghtschi nicht. Beobachter hatten in den vergangenen Wochen darauf hingewiesen, dass der Iran versuchen könnte, von jedem Schiff, das künftig die Wasserstraße nutzt, eine hohe Gebühr zu verlangen. Vor dem von den USA und Israel begonnenen Krieg hatte die Durchfahrt keine Gebühr gekostet.
Würde sie eingeführt, könnte das zu höheren Ölpreisen an den Weltmärkten und damit auch zu höheren Kosten etwa bei Verbrauchern und Unternehmen weltweit führen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagt im staatlichen Fernsehen, die Absichtserklärung mit den USA sei noch nicht unterzeichnet und es könne noch Änderungen geben. Geplant sei ein Ende des Krieges an allen Fronten inklusive des Libanon. Teil der Vereinbarung sei auch ein Ende der US-Blockade gegen den Iran und die Wiederöffnung der Straße von Hormus.
Fragen des iranischen Atomprogramms würden erst zu einem späteren Zeitpunkt behandelt. Der Iran sei der Gewinner des Krieges mit den USA, fügt Araghtschi hinzu. Das Land gehe aus dem Krieg gestärkt hervor. Die USA gehen nach Angaben eines Regierungsvertreters in Washington zu „80 bis 85 Prozent“ davon aus, dass in den kommenden Tagen ein Friedensabkommen mit dem Iran unterzeichnet wird.
Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtet über 14 Eckpunkte, die in einem Abkommen vereinbart worden seien.werde. Im Gegenzug sollten die USA ihre Seeblockade aufheben. Die Schweiz hat angeboten, als Ort für die Unterzeichnung eines Abkommens zwischen den USA und dem Iran zu dienen.
„Die Schweiz ist voll mobilisiert. Wir stehen in engem Kontakt mit den Vereinigten Staaten und dem Iran“, schreibt das Schweizer Außenministerium in einer kurzen Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP. Kein Geld Irans werde freigegeben, bis das Land seine Gegenleistung erbracht habe. Die Bedingungen der geplanten Einigung scheinen Insidern zufolge den Iran eher zu begünstigen, während US-Präsident Donald Trump eher schlecht wegkommt , berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Trump bezeichnet Details, die Reuters von westlichen, pakistanischen und iranischen Insidern skizziert wurden, zwar als unzutreffend. In der Einigung scheint es aber wohl darauf hinauszulaufen, dass sie die vom Iran monatelang geforderten Hauptbedingungen enthält, während wichtige US-Forderungen fehlen. Trump lässt offen, was an den Berichten falsch sein soll. Stattdessen redete er schlecht über die Gegenseite und nennt sie „sehr ehrlose Leute“.
Reuters zufolge betonten die Quellen übereinstimmend, dass der Text noch nicht endgültig sei. Einem westlichen, einem iranischen und einem Insider aus der Golfregion zufolge ist eine noch. Der Iran hat gefordert, dass Israel seine Offensive gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz beendet. Ein US-Regierungsvertreter sprach bei der Beschreibung des Abkommens von Bedingungen, die in den von den Insidern genannten Texten nicht enthalten waren.
Dazu gehörte die Zerstörung der iranischen Bestände an hochangereichertem Uran. Die USA und der Iran haben sich nach Angaben des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif auf die finale Fassung einer Friedensvereinbarung geeinigt.
„Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, einvernehmlich abgestimmter Text des Friedensabkommens vorliegt“, erklärt Sharif im Onlinedienst X. Pakistan arbeite nun „eng mit beiden Seiten zusammen, um die nächsten Schritte abzuschließen. “ Israels Verteidigungsminister Israel Katz äußert Vorbehalte gegen ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump strebe eine Vereinbarung an, die vor allem amerikanischen Interessen diene, schreibt Katz auf Telegram.
Zwar hätten die USA und Israel das gemeinsame Ziel, den Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern, erklärt Katz. Israel erwarte jedoch, dass Washington auch weitere Sicherheitsbedenken berücksichtige. Dabei nannte er das iranische Raketenprogramm sowie die Unterstützung bewaffneter Gruppen – Katz spricht von Terroristen – durch Teheran. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sieht ein Rahmenabkommen zwischen seinem Land und den USA in greifbarer Nähe.
„Die Absichtserklärung von Islamabad stand noch nie so kurz vor dem Abschluss“, schreibt Araghtschi auf X. „Bis zur endgültigen Fertigstellung sollten sich die Medien mit Spekulationen über ihren Inhalt zurückhalten. “
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