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Panzerbauer KNDS trennt sich von Aktienpaket an Zulieferer Renk

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KNDS verkauft 5,8 Mio. Renk-Aktien zu 44,95 Euro und erzielt rund 260 Mio. Euro. Gründe für die Reduzierung auf 10% und Folgen für die Renk-Aktie.

KNDS verkauft 5,8 Millionen Renk-Aktien und reduziert seine Beteiligung deutlich. Das Paket bringt dem Panzerbauer rund 260 Millionen Euro ein, ein Restanteil von zehn Prozent bleibt bestehen.picture alliance / CHROMORANGE | Michael BihlmayerDer deutsch-französische Panzerbauer KNDS trennt sich von gut einem Drittel seines Pakets an Aktien des Getriebeherstellers Renk.

KNDS platziert über Nacht 5,8 Millionen Aktien des Augsburger Unternehmens, bei dem der Rüstungskonzern beim Börsengang als Ankeraktionär eingestiegen war. Das entspricht einem Anteil von 5,8%; 10% will KNDS offenbar behalten. Renk ist einer der wichtigsten Getriebelieferanten für KNDS-Panzer wie den „Leopard 2“. Die Renk-Aktien würden institutionellen Investoren zu einem Preis von 44,95 Euro angeboten, teilten die begleitenden Banken am Dienstagabend mit.

Das wäre ein relativ geringer Abschlag von knapp 3% auf den Xetra-Schlusskurs vom Dienstag. Renk hatten am Dienstag mit 46,27 Euro 4% fester geschlossen. KNDS winkt damit ein Erlös von gut 260 Mill. Euro – und ein saftiger Gewinn.

KNDS hatte den Börsengang von Renk vor gut 2 Jahren mit dem Kauf von 6,67% der Anteile gestützt. Der Ausgabepreis lag damals bei 15 Euro.

Zudem hatte sich KNDS vom damaligen Renk-Eigentümer, dem Finanzinvestor Triton, eine Kaufoption auf weitere 18,4% der Aktien zum Preis von rund 20 Euro zusichern lassen. Darüber kam es aber zum Streit, weil die Renk-Aktie nach dem Börsengang schnell nach oben schoss. Am Ende einigten sich die beiden Parteien auf einen Kompromiss, der KNDS zu einer Beteiligung von 15,8% verhalf. Die Baumarktkette Hornbach - wichtigster Teilkonzern des Familienunternehmens - expandiert im Ausland.

Dort steigen Umsätze und Ergebnisse stärker als im Heimatmarkt Deutschland. Blackstone zieht sich aus einer Investorengruppe zur möglichen Ströer-Übernahme zurück. Nach dem Bericht sackte die Ströer-Aktie um bis zu 10 Prozent ab. Die CEOs von alternativen Telekomanbietern in Deutschland haben die Politik übereinstimmend zu „mehr Mut“ bei einer Neuregulierung des Marktes aufgefordert.

Das Kupfernetz der Telekom müsse schon 2028 und nicht erst 2035 weitgehend abgeschaltet werden, wenn der zuletzt in die Krise geratene Glasfaserausbau wieder Tritt fassen solle. Er ist das Gesicht der Unternehmerfamilie: Albrecht Hornbach. Am Dienstag trat er voraussichtlich das letzte Mal anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Hornbach-Gruppe vor Medienvertreter. Der Abschied aus dem operativen Geschäft dürfte ihm – obgleich seit langem vorbereitet – nach einem Vierteljahrhundert an der Spitze nicht leicht fallen.

Die Bundesregierung hat die milliardenschwere Reprivatisierung des Energiekonzerns Uniper. Interessierte Investoren können sich bis zum 12. Juni melden. Ein IPO bleibt aber eine Option.

Cohere übernimmt mit Reliant AI ein weiteres deutsches KI-Startup. Die Berliner Firma entwickelt eine Plattform zur automatisierten Analyse von Forschungs- und Pharmadaten; Details zum Kaufpreis bleiben offen.

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