Pep Guardiola: Mega-Skandal um Manchester City könnte England-Job gefährden

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Pep Guardiola: Mega-Skandal um Manchester City könnte England-Job gefährden
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Der Skandal um Manchester City und mögliche Finanzverstöße könnte die Trainer-Zukunft von Pep Guardiola bei der englischen Nationalmannschaft beeinflussen.

Der Mega-Skandal um Manchester City könnte Folgen für die Trainer-Zukunft von Pep Guardiola (55) haben. Seit Jahren wird der Star-Coach als möglicher Kandidat für einen Job bei der englischen Nationalmannschaft gehandelt. Doch nach dem aktuellen Urteil gegen Manchester City wegen schwerer Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League könnte sich das ändern. Das zumindest glaubt der spanische Journalist Guillem Balagué, der 2012 eine Biografie über Guardiola geschrieben hat.

Hintergrund: Urteil gegen Manchester City

Eine unabhängige Kommission sprach Manchester City schuldig, gegen die Finanzregeln der Premier League verstoßen zu haben. Die Vorwürfe beziehen sich auf den Zeitraum zwischen 2009/10 und 2017/18. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Vorwürfe, wonach der Manchester-Klub mit Scheinverträgen die Finanzregeln der Premier League umgangen haben soll. Zudem wird City vorgeworfen, im Rahmen der Ermittlungen nicht ausreichend mit der Liga kooperiert zu haben. Der Verein bestreitet die Vorwürfe und hat Berufung eingelegt.

Guardiola selbst wird dabei kein Fehlverhalten vorgeworfen. Seine Zeit als City-Trainer begann 2016, und es gibt laut den Berichten keine Beweise dafür, dass er von den Vorgängen wusste. Trotzdem könnte seine enge Verbindung zu City nun eine Rolle spielen.

Guardiolas Verbindung zu Manchester City

Brisant: Balagué berichtet, dass Guardiola bereits vor einigen Jahren konkrete Gespräche mit dem englischen Verband geführt hat. Demnach habe die FA den Star-Trainer vor der Verpflichtung von Thomas Tuchel (53) kontaktiert. Der Journalist erklärt: Wissen Sie, dass Pep Guardiola die englische FA zwei Monate lang warten ließ, um zu sehen, ob er England-Trainer werden wollte? Guardiola entschied sich letztlich gegen den Job und blieb bei Manchester City. Die FA verpflichtete anschließend Tuchel. Für Balagué war der Spanier damit allerdings nicht endgültig aus dem Rennen: In meinen Augen war er nach Tuchel immer ein Kandidat.

Doch inzwischen sieht er neue Probleme. Nicht nur der City-Skandal könnte Guardiola vom Amt fernhalten. Balagué glaubt auch, dass der Trainer selbst mittlerweile kein Interesse mehr daran haben könnte, die englische Nationalmannschaft zu übernehmen. Seine Einschätzung: Ich glaube auch nicht, dass er Englands Nationaltrainer sein will. Der Hintergrund für diese Haltung könnte laut Balagué Guardiolas Verhältnis zu Manchester City sein.

Guardiolas öffentliche Unterstützung für City

Der Spanier steht trotz des Urteils weiter öffentlich hinter seinem langjährigen Klub. Nach dem Schuldspruch schrieb Guardiola an die City-Fans: Ich bin hier – mehr denn je. Zudem betonte er seine Unterstützung für den Verein und dessen Verantwortliche.

Balagué zufolge könnte genau diese Loyalität ein Grund dafür sein, warum Guardiola kein Interesse an einer Übernahme der englischen Nationalmannschaft hat. Die FA wiederum könnte zögern, einen Trainer zu verpflichten, der aufgrund der Verbindung zu City polarisieren würde. Balagué sagte: Ich glaube nicht, dass die FA jemanden holen will, der England auf die Art spalten wird, wie Pep Guardiola es von jetzt an tun wird.

Die Zukunft von Guardiola bei Manchester City ist derweil offen. Sein Vertrag läuft noch bis 2025, und trotz des Urteils hat er seine Verbundenheit mit dem Klub betont. Sollte sich die FA tatsächlich nach einem neuen Nationaltrainer umsehen, könnte Guardiola trotz seiner Qualifikation nicht die erste Wahl sein. Die Entwicklungen rund um den Skandal und die Berufung von Manchester City dürften weiterhin aufmerksam verfolgt werden.

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