Scott Redding kommt mit der Pramac-Ducati GP15 deutlich besser zurecht als 2015 mit der Factory-Honda. Er schaffte am zweiten Testtag in Australien Platz 9.
Scott Redding gelang mit der Pramac-Ducati am zweiten Testtag auf Phillip Island die neuntbeste Zeit. «Man muss sich auf jeder Strecke neue an die Charakteristik der Michelin-Reifen gewöhnen, man muss sogar unterschiedliche Linien wählen», erklärte der Brite. «Der Reifendruck steigt auf dieser Piste immer extrem an, es war aber nicht so schlimm wie letztes Jahr. Wenn man zwei schnelle Runden fährt, überhitzt der Reifen manchmal schon in der zweiten Runde.
«Wir haben Mühe, weil das Motorrad hier arg wackelt, es kommt dauernd zu 'tank slappers'. Wir haben einen längeren Radstand probiert, um diese Symptome zu reduzieren. Ausserdem haben wir länger übersetzt. Aber dadurch hatten wir in den langsamen Kurven nicht mehr genug Power. Wir kümmern uns um Kleinigkeiten, auch die Traktion haben wir durch kleine Änderungen verbessert.
Redding machte keine richtigen Long-runs. Er blieb maximal sechs oder sieben Runden auf der Strecke. «Vielleicht probieren wir am Freitag einmal einen Run über 15 Runden. Aber in erster Linie will ich hier rausfinden, wo sich die Ducati anders verhält als die Honda. Wenn ich bei der neue Reifen genommen habe, fuhr ich sofort 0,5 oder 0,8 sec schneller. Jetzt kann ich auch mit gebrauchten Reifen gute Zeiten fahren.
«Als ich heute mal mit frischen Reifen zur 'time attack' rausging, bin ich in der ersten fliegenden Runde gleich 1:30,0 min gefahren. Das stimmt mich zuversichtlich. Im Team klappt alles bestens. Nur gestern habe ich mich ein bisschen gestresst, als es so lange nass war und ich dann unbedingt losfahren wollte», schilderte Scott. «Ich sagte, mir ist es egal, ob es nass oder trocken ist, ich will endlich meine Runden drehen. Das Team ist sehr verständnisvoll.
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