Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) war am Donnerstag auf dem Truppenübungsplatz in Bergen (Landkreis Celle) zu Besuch. Dort gab er die Aufstellung eines eigenen Drohnenregiments der Bundeswehr bekannt.
Das Regiment soll aus bis zu 600 Männern und Frauen bestehen und auch Kamikazedrohnen einsetzen können. Das sagte Pistorius bei seinem Truppenbesuch.
"Wer sich zu Land durchsetzen will, der muss eben den Kampf mit unbemannten Systemen beherrschen", sagte Pistorius weiter. Das neue Regiment soll im Laufe des Jahres 2027 aufgebaut werden und auch über eine Kompanie für den elektromagnetischen Kampf verfügen. Die Bundeswehr nannte den Besuchstermin von Pistorius am Donnerstag"Innovationen auf dem Prüfstand". Dabei sollten neue Ideen, Waffen und Komponenten von der Armee zusammen mit Forschern und Entwicklern getestet werden, insgesamt 40 Systeme sollten dabei in Szenarien auf dem Truppenübungsplatz geprüft werden.
Es ging darum, wie sich die neue Technik in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren lässt und inwieweit sie die Fähigkeiten der Truppe steigert. Auch Drohnen-Systeme sollten vorgeführt werden. Fähigkeitendemonstration in Munster gesagt. Im Mittelpunkt standen da vor allem Drohnenschwärme und sogenannte Kamikazedrohnen.
Munster ist darüber hinaus der Standort, an dem die Bundeswehr intensiv Soldatinnen und Soldaten zuausbildet. Bis 2029 soll diese Drohnenausbildung massiv ausgebaut werden. Das neue Drohnenregiment soll allerdings Teil der 10. Panzerdivision werden, zu der auch die in Litauen stationierte Panzerbrigade 45 gehört.
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