Mit einem Podcast will das linke Magazin „Jacobin“ den Fokus auf den Klassenkampf lenken. Funktioniert das?
Löhne, Tarife, Renten – was die Leute „früher“ beschäftigt und manchmal sogar auf die Straße gebracht hat, mobilisiert heute nur noch selten. Geht es dagegen um Identitäten und Lebensentwürfe, um richtige oder falsche Worte, Kleidung, Ernährung, dann ist das Empörungspotenzial enorm.
Brandneu ist diese These nicht, dennoch ist Jägers unaufgeregte ideengeschichtliche Einordnung treffend – und inspirierte wohl auch deswegen die Macher*innen des deutschen Ablegers von Jacobin dazu, einen Podcast mit dem Namen „Hyperpolitik“ zu starten.
Keine linke Lehrstunde Insbesondere Letzteres ist ein komplexes Thema, bei dem Chefredakteurin Schwerdtner in einer knappen Viertelstunde durch die Geschichte von Bismarck bis Riester-Rente reiten muss, um zu erklären. Dann ordnet Schniederjann nüchtern, aber klassenpolitisch ein: „Plötzlich kämpft man gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern dafür, dass die Aktien steigen.
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