Dries Vanthoor war der Schnellste in der Hyperpole zu den 24 Hours of Le Mans. Insgesamt präsentierten sich Cadillac, BMW und Alpine extrem stark. Neueinsteiger Genesis überrascht mit Platz sechs.
So ganz beiläufig hat Ferrari-Superstar Lewis Hamilton in Monaco erklärt, dass Red Bull derzeit den kraftvollsten Motor habe.
«Dann kommt Mercedes, dann erst wir. Also dürfen wir mehr entwickeln. » Die diesjährige Hyperpole der 24 Hours of Le Mans bot einiges an Drama und Spannung - und wurde final zu einem großen Erfolg für BMW. Mit einer Zeit von 3:22,564 Minuten sicherte Dries Vanthoor, der sich einen M Hybrid V8 mit Kevin Magnussen und Raffaele Marciello teilt, dem bayrischen Hersteller den ersten Startplatz beim großen Langstrecken-Klassiker in Westfrankreich.
BMW ist in der WEC derzeit richtig gut aufgelegt. Denn die Teamkollegen Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde hatten bekanntlich das letzte WEC-Rennen im Mai in Spa-Francorchamps gewonnen. In Le Mans kam dieses Trio mit einem Rückstand von 1,2 Sekunden auf Startplatz vier. Ebenfalls aus der ersten Startreihe losfahren wird der Cadillac V-Series.
R von Norman Nato, Will Stevens und Louis Delétraz. Will Stevens, der in der Session im Einsatz war, hatte einen Rückstand von knappen Rückstand von 0,514 Sekunden auf Vanthoor. Der Cadillac von WRT mit Filipe Albuquerque, Jordan Taylor und Ricky Taylor beendete die Session mit 1,214 Sekunden Rückstand auf Platz fünf. Das Ergebnis kommt nicht wirklich unerwartet, denn BMW und Cadillac präsentierten sich bereits die komplette Le Mans-Woche extrem schnell und lagen in den freien Trainings stets im Vorderfeld.
Dritter wurde der Alpine A424 von António Félix da Costa, Ferdinand Habsburg und Charles Milesi mit einem Rückstand von 1,056 Sekunden. Überraschend schaffte es der Genesis GMR-001-Hypercar von Paul-Loup Chatin, Mathieu Jaminet und Daniel Juncadella mit einem Rückstand von 1,259 Sekunden auf Platz sechs. Für die WEC tatsächlich etwas ungewöhnlich ist es, dass die ersten sechs Hypercars alle nach LMDh-Regeln gebaut sind.
In der LMP2-Klasse ging die Pole-Position an den Oreca 07 von IDEC Sport mit 3:33,242 Minuten. Startplatz eins bei den LMGT3 holte der Aston Martin Vantage AMR LMGT3 von Mattia Drudi, Ian James und Zacharie Robichon mit 3:52,433 Minuten. Rennstart zur 2026er Ausgabe der 24 Hours of Le Mans ist am kommenden Samstag um 16:00 Uhr.
«Dann kommt Mercedes, dann erst wir. Also dürfen wir mehr entwickeln. »Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-PostfachDie aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
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