Polens neues 7000-Tonnen-Kriegsschiff ist gerade erst vom Stapel gelaufen. Sie planen bereits die Rückkehr ins Dock

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Polens neues 7000-Tonnen-Kriegsschiff ist gerade erst vom Stapel gelaufen. Sie planen bereits die Rückkehr ins Dock
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Polen baut drei große Fregatten für seine Marine. Das erste Schiff braucht trotz Stapellaufs noch Jahre bis zur Indienststellung.

seit Mitte August im Wasser“. Diese sollen bis Ende 2028 abgeschlossen sein. Danach folgen die Erprobungen auf See. Erst nach erfolgreichen Tests kann die Fregatte in Dienst gestellt werden.

Das ist nach jetzigem Plan Anfang 2029. Die Fregatte wurde am 12. August in der PGZ-Werft in Gdynia getauft und einen Tag später in der Danziger Bucht zu Wasser gelassen. Das Programm „Miecznik“ umfasst drei Schiffe und hat ein Volumen von 15 Milliarden Zloty .

Jede Fregatte soll knapp 7000 Tonnen verdrängen. Neben der „Wicher“ wird bereits die „Burza“ gebaut, für die „Huragan“ wurden erste Bleche geschnitten. Mit dem Stapellauf ist das Schiff noch lange nicht fertig. Die 138 Meter lange und 20 Meter breite „Wicher“ muss laut Werft erneut aus dem Wasser, weil an der Unterwasserseite noch mehrere Bauteile fehlen.

Dazu zählt vor allem der Bugsonar zur Suche nach U-Booten. Er wird später in einen Bugwulst eingebaut, der beim Stapellauf noch nicht vorhanden war.

„Das ist ein empfindliches elektronisches Instrument“, sagte Werftchef Marcin Ryngwelski im August. Es werde erst montiert, wenn der Kiel stabil liege und wichtige Schiffssysteme abgeschlossen seien. Auch andere teure und empfindliche Teile kommen erst spät an Bord. Der Mast soll am Ende etwa zehn Meter höher sein als beim Stapellauf, weil dort noch Radarflächen angebracht werden.

Zunächst stehen die Grundsysteme auf dem Plan. Verbaut werden sollen 700 Kilometer Kabel, rund 100 Kilometer Rohre sowie Klima-, Lüftungs- und Schutzanlagen. Erst Anfang 2028 beginnt dann die Montage der wichtigsten Sensoren und Waffen, die unter anderem von Thales und MBDA kommen.

„Die Installation dieser kompliziertesten, aber auch teuersten Elemente wird so spät wie möglich erfolgen“, erklärte Jan Grabowski aus dem Umfeld der PGZ-Werft. Damit beginne die Garantie später, und das Risiko von Schäden während des Baus sinke. Schon der Stapellauf war aufwendig. Weil das Hafenbecken in Gdynia zu flach ist, wurde das Schiff auf eine absenkbare Barke gebracht und von Schleppern in die Bucht gezogen.

Laut dem Bericht soll starker Wind den Transport zuvor um vier Stunden verzögert haben.

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