Skyler Gisondo spricht über den Mockumentary-Stil in The People v. Gorilla Grodd und seinen Kinofilm Primetime, der jetzt läuft. Die DC-Serie kommt voraussichtlich 2027.
Der Schauspieler Skyler Gisondo, bekannt als Jimmy Olsen aus der kommenden DC-Serie The People v. Gorilla Grodd, hat in einem Interview Einblicke in die Produktion der Serie gegeben. Die Serie soll voraussichtlich 2027 erscheinen und zeigt Jimmy Olsen, wie er im Stil einer True-Crime-Dokuserie untersucht, ob der hochintelligente Gorilla Grodd zu Unrecht verurteilt wurde. Gisondo ist derzeit auch in dem Kinofilm Primetime zu sehen, der jetzt im Kino läuft und die Geschichte hinter dem kontroversen US-Format To Catch a Predator beleuchtet.
Mockumentary-Stil in The People v. Gorilla Grodd
In der Serie The People v. Gorilla Grodd bekommt es Jimmy Olsen mit mehreren Superschurken zu tun, darunter Grodd, ein hochintelligenter Gorilla mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Gemeinsam mit anderen Daily-Planet-Reporterinnen und -Reportern geht Jimmy im Stil einer True-Crime-Dokuserie à la American Vandal der Frage nach, ob Grodd womöglich zu Unrecht verurteilt wurde. Die Serie wird voraussichtlich 2027 veröffentlicht.
Parallelen zwischen Primetime und der DC-Serie
Im Interview zu Primetime zog Gisondo eine Parallele zwischen der DC-Serie und seinem aktuellen Kinofilm: den Dokumentarstil. Er erklärte, dass Primetime auf eine sehr unkonventionelle, fast schon guerilla-mäßige Art gedreht wurde. Diese Art zu drehen sei unglaublich spannend, weil man die Kameras oft gar nicht wahrnehme. Wenn sie beispielsweise eine Szene in einem Gerichtsgebäude drehen, werde teilweise einfach mit den dortigen Überwachungskameras gearbeitet. Dadurch fühle es sich beim Spielen fast wie ein Theaterstück an.
Spontaneität und Freiheit am Set
Gerade diese zurückgenommene Art zu drehen scheint Gisondo besonders zu gefallen. Statt jede Szene bis ins kleinste Detail für unterschiedliche Kameraeinstellungen zu planen, kann am Set deutlich spontaner gearbeitet werden. Er sagte, dass es viele Szenen im Vérité-Stil gebe. Sie bräuchten also nicht ständig mehrere Kameraaufbauten oder drehen eine Szene aus allen möglichen Blickwinkeln. Oft sei das alles gar nicht so strikt durchgeplant. Dadurch fühle sich vieles unglaublich lebendig und aufregend an. Mit Vérité ist ein dokumentarisch anmutender Stil gemeint, bei dem die Kamera das Geschehen möglichst unmittelbar und natürlich einfängt.
Für Gisondo hat diese Arbeitsweise einen entscheidenden Vorteil: Er muss sich weniger nach technischen Vorgaben richten und kann sich stärker auf sein Spiel konzentrieren. Er sagte, es werde wahrscheinlich schwierig, danach wieder etwas zu drehen, das nicht wie eine True-Crime-Mockumentary funktioniert. Denn diese Art zu arbeiten gebe einem als Schauspieler unglaublich viel Freiheit. Man müsse sich keine Gedanken über die Beleuchtung oder darüber machen, wo genau die Kamera einen findet. Man könne im Grunde einfach machen, was man möchte und sich bewegen, wohin man möchte. Das habe wirklich viel Spaß gemacht.
Während wir uns auf The People v. Gorilla Grodd voraussichtlich noch bis 2027 gedulden müssen, könnt ihr Skyler Gisondo schon jetzt in Primetime auf der großen Leinwand erleben.
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