Schon länger hatte die Letzte Generation für September große Straßenblockaden in Berlin angekündigt. Die Aktionen sollten ein „Wendepunkt“ sein. Letztlich wurden die Blockaden schnell aufgelöst.
Von Andreas Rabenstein und Marion van der Kraats, dpa
Am Sonntag hatten die Letzte Generation das Brandenburger Tor großflächig mit oranger Farbe aus Feuerlöschern besprüht. Die Reinigung begann noch am Sonntag. Bis zum Marathon am Wochenende sollten „die Farbpigmente vollständig aus dem Sandstein entfernt“ und das Tor wieder sauber sein. An manchen Orten benutzen die Demonstranten laut Polizei ein besonders hartnäckiges Klebstoff-Gemisch, dessen Anwendung die Letzte Generation auf ihren Internetseiten ausführlich beschreibt. Dort dauerte das Ablösen länger. „An einigen Stellen ist die Straße beschädigt und muss noch repariert werden“, schrieb die Polizei. Den gesamten Tag über seien bis zu 500 Polizisten im Einsatz, hieß es.
Währenddessen lösten Polizisten, die auf der Straße knieten, geduldig einen Finger der Blockierer nach dem anderen vom Asphalt. Schließlich führten oder trugen sie die Menschen von der Straße, der junge Mann mit Bart verzog schmerzverzerrt sein Gesicht. Zusammen saßen die Demonstranten danach auf dem Gehweg, eine junge Frau weine.In Einzelfällen versuchten wütende Autofahrer, auf eigene Faust die Straßen frei zu räumen.
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