Federführend bei „Operation Killswitch“ waren Hamburger Strafverfolger, es gab drei Festnahmen und acht Durchsuchungen.
Internationale Ermittler unter Leitung der Staatsanwaltschaft und des LKA Hamburg sind gegen eine Cybercrime-Gruppierung vorgegangen, die unter dem Alias „ Killsec “ rund 1000 Angriffe weltweit verübt hat.
Mindestens siebzig davon waren in Deutschland. Beim Schlag gegen die Gruppierung retteten die Ermittler 110 Terabyte Daten und durchsuchten acht Objekte in vier Ländern: Griechenland, Rumänien, Spanien und dem Vereinigten Königreich. Drei Verdächtige wurden vorläufig festgenommen. Unter den Tatverdächtigen befinden sich ein Sechzehn- und ein Achtzehnjähriger.
Killsec war seit etwa 2024 aktiv und betrieb ein typisches „Ransomware as a Service“-Geschäft. Über Sicherheitslücken, häufig in Cloudspeichern, drangen die Kriminellen in Unternehmensnetze ein, kopierten Daten und erpressten ihre Opfer mit einer Veröffentlichung . In einigen Fällen, so die Ermittler in ihrer Langfinger: Der Protagonist des KI-Videos zu „Operation Killswitch“ ist ein entfernter Cousin von E.T. mit allen Attributen des Klischeehackers – inklusive Sonnenbrille und Kapuzenpulli.
) sowie fünf Server zur Verwaltung des Ransomware-Programms und Speicherung der gestohlenen Daten. Typisch für Cybercrime-Razzien: Auf der Onion-Adresse der durch die Ermittler übernommenen Darknet Leak Site findet sich nun ein Warnhinweis und auf einer eigens für die „
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