Rechtsextreme Jugendorganisation der AfD: Sicherheitsbehörden ohne Überblick

Deutschland Nachrichten Nachrichten

Rechtsextreme Jugendorganisation der AfD: Sicherheitsbehörden ohne Überblick
Deutschland Neuesten Nachrichten,Deutschland Schlagzeilen
  • 📰 tazgezwitscher
  • ⏱ Reading Time:
  • 77 sec. here
  • 3 min. at publisher
  • 📊 Quality Score:
  • News: 34%
  • Publisher: 67%

Nur in einzelnen Ländern gibts es Daten zu Mitgliedern der Jungen Alternativen, die Waffen besitzen. Grüne und Linke warnen vor einem „Sicherheitsrisiko“.

BERLIN taz | Nancy Faesers Ansage war deutlich. Die Junge Alternative verbreite „nichts als Hass und Ausgrenzung“, erklärte die Bundesinnenministerin, als vor einer Woche das Bundesamt für Verfassungsschutz den AfD-Jugendverband als gesichert rechtsex­tremistisch einstufte, zusammen mit dem neurechten Institut für Staatspolitik und dem Verein Ein Prozent. Die Gruppen seien „geistige Brandstifter“, deren Gefahr „niemand unterschätzen sollte“, warnte sie.

Bayern sagt nichts Zu Waffenerlaubnissen heißt es aber lediglich aus Mecklenburg-Vorpommern, wo die JA bereits zuvor als gesichert rechtsextrem eingestuft war, dass es hier Erkenntnisse im „unteren einstelligen Bereich“ gebe. Beschäftigungen im öffentlichen Dienst seien nicht bekannt. Teils wird in den Ländern noch separat geprüft Aus Baden-Württemberg, wo die JA noch Verdachtsfall ist, heißt es zum Waffenbesitz oder zu JA-Mitgliedern im öffentlichen Dienst fehlten „belastbare umfassende Erkenntnisse“. „Nicht jedes JA-Mitglied unterliegt den Voraussetzungen der verfassungsschutzrechtlichen Bearbeitung“, so ein Sprecher des Innenministeriums.

Auch im Bundestag keine Übersicht Der Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich hält die fehlende Übersicht für gefährlich. „Es ist jetzt die Aufgabe der Länder und des Bundes, sich schnell einen Überblick über die Zahl an Waffen bei JA-Mitgliedern zu verschaffen und die Informationen an die Waffenbehörden weiterzugeben“, so Emmerich zur taz.

Demonstrative Nähe zu Kubitschek Der Bundestag hatte zuletzt bereits angekündigt, in Kürze die Zugangsvoraussetzung im Bundes zu verschärfen. Möglich seien dann stichprobenartige Kontrollen von In­ha­be­r*in­nen eines Bundestagsausweises und jährlich sich wiederholende Zuverlässigkeitsprüfungen, die auch zu Zutrittsbeschränkungen führen könnten.

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

tazgezwitscher /  🏆 26. in DE

Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen

Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Deutsche Exporte brechen ein: Aus zwei wichtigen Ländern sinkt die NachfrageNach einem guten Jahresauftakt hat der deutsche Außenhandel im März einen unerwartet starken Rückschlag erlitten. Vor allem die Nachfrage aus den USA und China ist gesunken.
Weiterlesen »

Augusto Fernández: Daten der KTM-Jungs analysiertAugusto Fernández: Daten der KTM-Jungs analysiertMotoGP-Rookie Augusto Fernández aus dem GASGAS Factory Racing Tech3 Team zieht nach dem langen Jerez-Wochenende eine Zwischenbilanz und äußert sich auch zum Vergleich mit Brad Binder, Jack Miller und Dani Pedrosa.
Weiterlesen »

Olaf Scholz sagt zwei Milliarden Euro für Klimafonds zuBundeskanzler Olaf Scholz verspricht zwei Milliarden Euro, um ärmeren Ländern beim Klimaschutz zu helfen. Außerdem brauche es 'ein klares Ziel' beim globalen Ausbau erneuerbarer Energien.
Weiterlesen »

1,2 Milliarden Euro Umsatz: Krones übertrifft die Erwartungen im ersten Quartal1,2 Milliarden Euro Umsatz: Krones übertrifft die Erwartungen im ersten QuartalDer Abfüll- und Verpackungsanlagenhersteller Krones ist trotz der jüngsten Schwäche der Wirtschaft in vielen Ländern sehr...
Weiterlesen »

Die Klimawende schaffen wir nur, wenn wir die Stärken der Demokratie nutzenDie Klimawende schaffen wir nur, wenn wir die Stärken der Demokratie nutzenBei der Klimapolitik klaffen Handlungsbedarf und Wirklichkeit noch immer weiter auseinander. Was können der und die Einzelne da tun? Die Lösung kann nur die Demokratie sein, schreibt Strategieberater Julian Zuber - wir müssen noch viel mehr miteinander sprechen.
Weiterlesen »

'Generell darf man alles sagen - man muss sich nur über die Konsequenzen bewusst sein''Generell darf man alles sagen - man muss sich nur über die Konsequenzen bewusst sein'Carla Siepmann ist eine von vier Chefredakteurinnen der Schülerzeitung 'Moron' am Carl von Ossietzky-Gymnasium in Berlin-Pankow. Im Redaktionsalltag lernen die Schüler mit unterschiedlichen Meinungen und Falschinformationen umzugehen.
Weiterlesen »



Render Time: 2025-02-26 20:07:15