Ronaldo-Abflug: Fernandes spricht über Kontakt und mahnt Einheit

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Ronaldo-Abflug: Fernandes spricht über Kontakt und mahnt Einheit
Cristiano Ronaldo, Bruno Fernandes, Portugal

Nach Cristiano Ronaldos Abflug aus dem portugiesischen Trainingslager spricht Bruno Fernandes über seinen Kontakt mit dem Superstar und mahnt zur Einheit.

Cristiano Ronaldo (41) hat das portugiesische Trainingslager am Mittwochabend mit seinem Privatjet verlassen. Zuvor saß der Superstar beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:1) 90 Minuten auf der Bank. Erstmals seit 18 Jahren kam er bei einem Länderspiel nicht zum Einsatz. Das nahm er Trainer Jorge Jesus (72) anscheinend sehr übel. Jetzt spricht Bruno Fernandes (32) über seinen Kontakt mit Ronaldo.

Fernandes betont Ronaldos Status

Der United-Star verrät auf der Pressekonferenz: Er habe mit Cristiano Ronaldo gesprochen und ihm gesagt, dass er das größte Idol der Nationalmannschaft und des Landes ist und immer bleiben wird. Gleichzeitig mahnt Fernandes zur Geschlossenheit. Die Nationalmannschaft sei vereint, nicht geteilt. Die Angelegenheiten müssten intern geklärt werden und für beide Seiten gut enden, sagte Fernandes.

Noch ist unklar, was offiziell passiert ist. Ronaldo kündigte nach seinem Abflug auf Instagram an, zu gegebener Zeit allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe mitzuteilen, die ihn zu seinem Abschied aus der Nationalmannschaft bewogen haben. Er habe sich stets mit vollem Einsatz gewidmet.

Jesus verweist auf gleiche Regeln

Portugal-Coach Jesus legte zuletzt nochmal einen drauf. Auf einer Pressekonferenz antwortete er auf die Frage nach der aktuellen Situation und dem Umgang mit Spielern: Es habe sich nichts geändert. Es gebe Spieler mit einem besonderen Status, aber die Regeln gelten für alle gleich. Das habe er während seiner gesamten Karriere so gesehen und daran werde er auch festhalten.

Wie unter anderem Marca und Correio da Manhã berichten, möchte Portugals Verbandspräsident Pedro Proença nach dem letzten Spiel und der Länderspielpause in der kommenden Woche ein Treffen zwischen Ronaldo und Nationaltrainer Jorge Jesus organisieren. Der Coach soll demgegenüber aufgeschlossen sein, Ronaldos Haltung ist dagegen noch unklar.

Hintergrund: Ronaldos Bankplatz und Abflug

Ronaldo war beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen erstmals seit 18 Jahren bei einem Länderspiel nicht zum Einsatz gekommen. Der 41-Jährige verfolgte die Partie von der Bank. Am Mittwochabend verließ er das Trainingslager mit seinem Privatjet. Seine Zukunft in der Nationalmannschaft ist offen.

Bruno Fernandes betonte auf der Pressekonferenz erneut, dass die Nationalmannschaft vereint sei. Die Angelegenheiten müssten intern geklärt werden und für beide Seiten gut enden. Ronaldo selbst kündigte an, zu gegebener Zeit die Wahrheit über die Gründe seines Abschieds mitzuteilen.

Trainer Jorge Jesus erklärte, dass die Regeln für alle gleich gelten, auch für Spieler mit besonderem Status. Verbandspräsident Pedro Proença will in der kommenden Woche ein Treffen zwischen Ronaldo und Jesus organisieren. Der Coach ist offen dafür, Ronaldos Haltung ist noch unklar.

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