Schiedsrichter-Ärger bei Hachings Stiefler: 'Absolut respektlos'

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Schiedsrichter-Ärger bei Hachings Stiefler: 'Absolut respektlos'
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Bei Manuel Stiefler überwiegt trotz seines späten Ausgleichstreffer im Regionalliga-Duell der SpVgg Unterhaching gegen den 1. FC Schweinfurt der Ärger über den Schiedsrichter. Am BR24Sport-Mikrofon wird er deutlich.

Manuel Stiefler hat nach dem Unentschieden der SpVgg Unterhaching in der Regionalliga Bayern gegen den 1. FC Schweinfurt 05 im Interview mit BR24Sport seinen Ärger über Schiedsrichter Lothar Ostheimer zum Ausdruck gebracht.

Eigentlich schon zum Feiern mit seinen Teamkollegen nach dem späten Ausgleichstreffer entlassen, bat Stiefler darum, noch einmal das Wort ergreifen zu dürfen.

"An den Herrn Schiedsrichter. So etwas Arrogantes habe ich noch nie erlebt. Das muss ich jetzt leider mal sagen hier. Das kann man gerne weitergeben", polterte der Mittelfeldspieler, der in der 89.

Minute das 1:1 erzielt hatte. Dann wurde der 38-Jährige konkret: "Er hat das ganze Spiel kein Wort mit mir gesprochen. Ich habe ihn unter anderem gefragt, wie lange wir noch spielen", schimpfte der Routinier und schob nach: "Das finde ich absolut respektlos. Sie wollen auch immer Respekt haben.

Das fand ich eine sehr schwache Leistung heute von ihm.

"Seitz richtet den Blick auf Unterhaching Unterhachings Cheftrainer Holger Seitz gab sich auf die Schelte an dem Unparteiischen angesprochen zurückhaltend und richtete den Blick auf andere Themen. "Manuel kann seine Meinung gerne kundtun. Ich glaube, dass wir als Mannschaft auch noch einige Dinge haben, die wir besser machen können", sagte der 51-Jährige. Insbesondere die Chancenausbeute während des guten Starts in die Partie war Seitz ein Dorn im Auge.

Allzu hart wollte er mit seiner Mannschaft indes nicht ins Gericht gehen.

"Im Verlauf der zweiten Halbzeit hat man dann schon gemerkt, dass es das nächste Spiel in einer englischen Woche ist. Da waren die Schweinfurter mit Sicherheit frischer und agiler", analysierte der Coach, dessen Team bereits am Dienstag gegen Tabellenführer TSV Buchbach im Einsatz gewesen war. Insgesamt war er mit dem Auftritt seiner Elf dennoch zufrieden: "Riesenkompliment an die Jungs, wie sie dann am Ende das Spiel noch einmal gedreht und das eine Tor erzwungen haben.

"Auch er war jedoch nicht gänzlich zufrieden mit der Leistung des Offiziellen. "Ich glaube, wenn der Schiedsrichter – da bin ich dann vielleicht doch ein bisschen bei Manuel Stiefler - länger als vier Minuten nachspielen lässt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir sogar noch den Siegtreffer erzielen", merkte Seitz an. Ein anderes kontroverses Thema moderierte er unterdessen ab: Beim Führungstor der Schweinfurter durch Jason Prodanovic war anhand der TV-Bilder nicht sofort klar, ob der Ball die Linie des Unterhachinger Tores vollständig überschritten hatte, bevor er geklärt wurde. Für Seitz kein Grund zur Kritik. Er habe noch keine Wiederholung gesehen, so der Niederbayer: "Ich würde in dem Fall mal auf den Linienrichter vertrauen, dass er die Situation richtig eingeschätzt hat.

" Für die unter Seitz noch ungeschlagenen Unterhachinger bietet sich in der kommenden Woche die Chance nach drei Unentschieden in Serie, wieder zurück in die Siegspur zu finden. Am Freitag, 9. Oktober, tritt das Team zum Derby gegen den FC Bayern II an.

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