Wiesbaden/Frankfurt (lhe) - An hessischen Schulen haben sich nach aktuellen Schätzungen der Bildungsgewerkschaft GEW nötige Investitionen von mindestens
Ein Klassenzimmer der Robert-Schumann-Grundschule ist für die neuen Erstklässler vorbereitet. FotoAn hessischen Schulen haben sich nach aktuellen Schätzungen der Bildungsgewerkschaft GEW nötige Investitionen von mindestens fünf Milliarden Euro angestaut. Allein in Frankfurt seien Sanierungen und Neubauten für schätzungsweise 2,5 Milliarden Euro nötig, sagte Kai Eicker-Wolf von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft der dpa in Wiesbaden.
Die GEW-Schätzungen beruhten auf Bundeszahlen und auf der Basis von Informationen für einzelne hessische Schulträger, teilte Eicker-mit. Zu der Entwicklung der getätigten Investitionen in den Jahren 1992 bis 2021 hat die Gewerkschaft dagegen nun hessenweite Zahlen zusammengestellt. Sie fußen auf Daten des Statistischen Landesamtes und einer Abfrage bei den Kommunen, wie der GEW-Landesvorsitzende Thilo Hartmann erläuterte.
Die Daten weisen für die Kreise und kreisfreien Städte große Unterschiede bei den Ausgaben für die schulische Gebäudeinfrastruktur aus: Vor allem der Hochtaunuskreis ragt mit vergleichsweise hohen Ausgaben heraus. Auch in den Kreisen Groß-Gerau sowie Darmstadt-Dieburg seien die Schulen noch in einem einigermaßen akzeptablen Zustand, ergänzte Eicker-Wolf.
Von vielen hessischen Schulträgern sei allerdings trotz eines großen Bedarfs viel zu wenig investiert worden, kritisierte er. "Uns erreichen nach wie vor immer wieder Beschwerden von Kolleginnen und Kollegen über die marode Schulinfrastruktur."
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