Das beliebte Python-Paket zur Überwachung der Datenqualität war kurzzeitig als bösartige Version verfügbar. Anbieter Elementary rät umgehend zum Update.
Ein Angreifer hat das Python -Tool zur Datenüberwachung, elementary-data, in einer manipulierten Version 0.23.3 auf PyPI hochgeladen. Das gefälschte Release stiehlt Credentials wie SSH-Schlüssel, AWS-Zugangsdaten, API-Tokens und Wallet-Dateien verschiedener Kryptowährungen.
Mittlerweile hat der Anbieter Elementary das kompromittierte Paket entfernt, es konnte aber knapp einen halben Tag lang Schaden anrichten.versteckte, am 25. April um 0:20 MESZ auf PyPI hochgeladen, gefolgt von einem kompromittierten Docker-Image, das um 0:24 Uhr seinen Weg in die GitHub Container Registry fand. Etwas mehr als 11 Stunden später, am 25.
April um 11:45 Uhr, entfernte das Elementary-Team die schädlichen Dateien und ersetzte sie durchlaut pypistats.org mehr als eine Million Downloads , was das Open-Source-CLI zu einem der am häufigsten genutzten Monitoring- und Diagnose-Tools für dbt-basierte Datenplattformen macht. Im Fall eines erfolgreich durchgeführten Angriffs stehen damit auch die Chancen gut, Zugriff auf entsprechende Secrets zu erhalten. Der Angreifer nutzt eine Script-Injection-Schwachstelle in einem der GitHub-Actions-Workflows von elementary-data aus, um eigenen Code innerhalb der Pipeline auszuführen.
Mit dem automatisch bereitgestellten GITHUB_TOKEN löste er anschließend den Release-Workflowaus. Er hatte dafür einen Pull Request mit Schadcode eingebracht, musste ihn aber weder mergen noch den Master-Branch direkt verändern. Der Schadcode steckt in der Datei elementary.pth, die sich im Verzeichnis site-packages des Pakets findet, und hat ein breites Spektrum sensibler Daten im Visier: SSH-Schlüssel, Zugangsdaten für die AWS-Cloud und Secrets für Docker und Kubernetes. Auch Wallet-Dateien von Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin, Dogecoin und Ethereum gehören zu den Zielobjekten.
Die gestohlenen Daten wurden in der Datei trin.tar.gz zusammengefasst und an die Adresseelementary-data==0.23.4Darüber hinaus empfiehlt das Team, Cache-Dateien zu löschen und auf allen potenziell betroffenen Systemen nach der Marker-Datei des Schadcodes zu suchen: Unter macOS und Linux liegt sie unter /tmp/.trinny-security-update, unter Windows unter %TEMP%.trinny-security-update. Ist die Datei vorhanden, war der Schadcode auf dem jeweiligen System aktiv. Parallel dazu hat das Elementary-Team den PyPI-Publish-Token, den GitHub-Token und die Docker-Registry-Credentials rotiert sowie den anfälligen GitHub-Actions-Workflow entfernt und alle übrigen Workflows geprüft.
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IT Lieferketten-Angriff Python Security Sicherheitslücken
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