F1 Sebastian Vettel: Akribie, Talent und harte Arbeit
Der Abschied von Sebastian Vettel in Abu Dhabi war standesgemäss: Der vierfache Weltmeister wurde von der Formel 1 mit lautem Applaus, vielen netten Gesten und noch mehr netten Worten verabschiedet. Zu Recht, denn Vettel begeisterte in mehr als 15 GP-Jahren nicht nur durch seine Taten auf der Strecke.
Neben den GP-Pisten dieser Welt fand der clevere Heppenheimer speziell in den letzten Jahren immer die richtigen Worte, wenn es um Umweltschutz und Chancengleichheit ging – und erntete dafür gerade bei der jüngeren Fan-Generation viel Applaus dafür. Beifall hat Vettel aber auch für seine Errungenschaften im Cockpit verdient.
In 299 GP-Einsätzen schaffte er es 122 Mal aufs Podest, 53 Mal kreuzte er die Ziellinie als Erster. In den Jahren 2010 bis 2013 krönte er sich vier Mal in Folge zum Weltmeister – alle Titel fuhr er mit dem Red Bull Racing Team ein. Beim Rennstall aus Milton Keynes hält man denn auch grosse Stücke auf den 35-Jährigen.
So erklärte etwa Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko im Gespräch mit SPEEDWEEK.com auf die Frage, welche besonderen Erinnerungen an Vettel bleiben werden: «Er hatte eine Bilderbuchkarriere als finanziell nicht gerade rosig ausgestatteter Sohn eines Zimmerer-Meisters. Mit Akribie, Talent und harter Arbeit schaffte er es an die Weltspitze.»
«Er prägte viele Jahre bei Red Bull, er kämpfte bei Ferrari zwei Mal um den Titel. Er hat jetzt andere Interessen und andere Ziele. Der Entschluss aufzuhören kam ja von ihm selbst. Das ist so, wie man es sich vorstellt. Wenn er motiviert war, war er immer noch stark, wie seine Leistung in Japan in diesem Jahr gezeigt hat», fügte der 79-jährige Grazer an.19.03. Saudi-Arabien-GP, Jeddah Corniche Circuit, Dschidda30.04.
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