Vor einem Jahr galt in Monaco: Selbst die weichste Reifenmischung von Pirelli war zu hart. 2016 haben die Mailänder den ultraweichen Reifen im Gepäck – zum Vorteil von Sebastian Vettel und Ferrari?
Was vor knapp zehn Tagen im Abschlusstraining zum Spanien-GP bei Ferrari passierte, war schon vor einem Jahr in Monte Carlo ein Riesenthema: Die Reifen ins richtige Betriebsfenster zu bringen. Wer ein wenig über oder unter dem Optimalbereich lag, der schlitterte nur herum.
Im den freien Trainings von Monte Carlo werden die Teams herausfinden müssen, wie lange die Mischungen halten. Ganz wichtig dabei: Die Techniker müssen spüren, wie sich die Piste entwickelt. Traditionsgemäss sind Reifenabbau und –verschleiss auf dem Strassenkurs niedrig. Selbst mit den weichsten Mischungen war in den letzten Jahren eine Einstoppstrategie möglich.
Die Frage ist: Wie lange wird der ultraweiche Reifen halten? Ist das nur knapp ein Dutzend Runden, dann dürfte es mit einer Einstoppstrategie nichts werden. Vor einem Jahr fuhr Nico Rosberg mit nur einem Halt zum Sieg: Er startete auf dem superweichen Reifen , wechselte in Runde 37 auf den weichen und fuhr so ins Ziel.
Die Logik von Ferrari-Star Sebastian Vettel vor Monaco: «Wir waren vor einem Jahr stark, und inzwischen haben wir ein Auto, das in jeder Hinsicht besser geworden ist. Also sehe ich für uns durchaus Siegchancen, selbst wenn für mich Mercedes Favorit bleibt.»
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