Bei zwei Grubenunglücken in der Türkei sind sechs Bergleute ums Leben gekommen. Fünf starben in Manisa, einer in Kilimli an der Schwarzmeerküste.
Bei zwei Grubenunglück en in der Türkei sind insgesamt sechs Bergleute ums Leben gekommen. Fünf Bergleute starben in einer Mine im Westen der Türkei, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Bei einem weiteren Unglück in einer nicht lizenzierten Mine in der Nähe von Kilimli an der Schwarzmeerküste im Nordwesten der Türkei starb Medienberichten zufolge ein Bergarbeiter.
Unglück in Manisa ereignete sich am Donnerstag
Das Unglück in Manisa hatte sich bereits am Donnerstag ereignet. Sieben Arbeiter wurden dabei in der Grube eingeschlossen, die etwa hundert Kilometer vom bekannten Urlaubsort Izmir entfernt ist. Die Rettungskräfte bargen zunächst die Leichen von zwei Männern. Am Freitag wurden nach Angaben der Provinzbehörden dann drei weitere Leichen aus dem Bergwerk geborgen. Zwei Bergarbeiter konnten lebend gerettet werden, sie kamen ins Krankenhaus.
Unter dem Verdacht der Fahrlässigkeit wurden Personen festgenommen, wie die türkische Nachrichtenagentur DHA berichtete. Die Mine liegt im Bezirk Soma, wo sich im Mai 2014 das schlimmste Grubenunglück in der Geschichte der Türkei ereignet hatte.
Einsturz in nicht lizenzierter Mine bei Kilimli
In der Mine in der Nähe von Kilimli kam es am Freitag zu einem Einsturz, wie DHA berichtete. Ein Bergarbeiter wurde demnach verschüttet. Er wurde von Kollegen befreit, starb jedoch. Die Mine war nicht lizenziert.
Die Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen. Die genauen Umstände der beiden Unglücke sind noch unklar. Die Region Soma ist bekannt für ihre Kohleminen und hat eine Geschichte von Arbeitsunfällen.
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