'Sehr verehrte Fahrgäste, der Stellwerksleiter hat uns vergessen' - Manchmal fühlt man sich nicht nur wie auf dem Abstellgleis: Unvergessliche Erlebnisse von SZ-Leserinnen und -Lesern in der Münchner S-Bahn - die sogar den Atem rauben.
eit fünf Jahrzehnte lang pendeln S-Bahnen hinein in die und hinaus aus der Stadt und bringen Menschen zur Arbeit, ins großstädtische Vergnügen oder aufs Land in den Münchner Speckgürtel. Da bleibt es nicht aus, dass manche Fahrten unvergesslich wurden. Wir haben SZ-Leserinnen und -Leser nach besonderen Erlebnissen in der S-Bahn gefragt. Eines wurde da schnell klar: Nicht immer läuft es wie auf Schienen.
Die lautstarke, fast verzweifelte Frage durch die S-Bahn: „Kann hier jemand Krawatte binden?“ Ich habe nur auf meinen Mann gezeigt. Schon der leicht schiefe erste Versuch wurde bejubelt und gleich umgehängt. Den Dankesschluck aus dem Flachmann lehnten wir ab.Eva W., 39 JahreNachts steigt in den Kurzzug ein Kerl mit drei 12er-Karton von Dunkin' Donuts. Als er merkt, dass er nicht alle Donuts allein schafft, verschenkt er ein paar und schließt dabei Freundschaften.
Alle ziehen die Köpfe ein, nur nicht der Donutmann: „Wir sind hier in einer Demokratie. Wer möchte ‚Atemlos‘ hören?“ Die Hände schnellen hoch. Sein Gegner: „Und wer möchte, dass ich dich aus der Bahn werfe?“ Die Hände bleiben unten. „Okay“, sagt der Metal-Grizzly, dann geh ich halt weiter vor. Aber ihr macht etwas leiser.“Damit wir weiterfahren konnten, musste der Lokführer bei Schneetreiben aussteigen und die Bahnschranke manuell betätigen.
Ich bemerke, dass viele Fahrgäste aussteigen. Auf Nachfrage sagte mir jemand, dass die S-Bahn nicht weiter-, sondern an den Flughafen zurückfahren werde. Die Mitreisenden in meiner Nähe kann ich informieren. Die meisten jedoch, die des Bairischen nicht mächtig sind, fahren nichts ahnend wieder an den Flughafen zurück und werden sich gewundert haben, dass der Münchner Hauptbahnhof so weit außerhalb liegt…Unterwegs mit der S3 nach Holzkirchen.
: Frühmorgens, kurz nach sechs Uhr in der S6 nach München. Alle Fahrgäste dösen im Halbschlaf. Ansage des Lokführers: "Nächster Halt Riem, Umsteigemöglichkeit nach New York, Rio oder Tokio." Großes Gelächter, alle sind nun wach.Montagmorgen in der S8, ein Tag nach Wiesn-Ende: Unter den Menschen im schicken Business-Look sitzen zwei Männer im Tiefschlaf, die Haare völlig wirr und noch in Lederhosen.
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