SEK umstellt Wohnhaus: Hunden mit dem Tod gedroht - das steckt hinter dem Vorfall

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Ein 42-Jähriger bedroht seine Mutter und wird von Spezialkräften der Polizei in seiner Wohnung festgenommen. In den Räumen entdecken die Beamten mehrere Waffen.

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Ein 42-Jähriger bedroht seine Mutter und wird von Spezialkräften der Polizei in seiner Wohnung festgenommen. In den Räumen entdecken die Beamten mehrere Waffen.

Spezialkräfte der Polizei haben in Niederbayern einen bewaffneten Mann in dessen Wohnung festgenommen. Nach Angaben der Polizei hatte der 42-Jährige zuvor in Mainburg seine Mutter bedroht und geschlagen. Die Frau wurde leicht verletzt und konnte zur Polizeiinspektion flüchten. Sie sagte, ihr Sohn sei mit einem Messer bewaffnet und drohe, sich selbst zu verletzen und die Hunde der Familie zu töten.

Die Beamten umstellten das Wohnhaus und forderten Spezialkräfte an. Diese konnten den Sohn dann widerstandslos festnehmen. In dem Haus fanden die Beamten neben dem Messer auch zwei Schreckschusswaffen sowie eine Armbrust. Der 42-Jährige wurde schließlich in eine Psychiatrie gebracht.

Vor wenigen Wochen kam es an einer Bushaltestelle vor einer Berufsschule in der Erlanger Drausnickstraße aus ganz anderem Grund ebenfalls zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 12.55 Uhr - so berichtet es das Polizeipräsidium Mittelfranken in einer Pressemitteilung dazu - wurde dem Polizeinotruf eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen an einer Bushaltestelle vor der Staatlichen Berufsschule in der Drausnickstraße mitgeteilt. Hierbei soll nach ersten Angaben Pfefferspray eingesetzt worden sein und zudem ein Messer im Spiel gewesen sein.

Aufgrund der Mitteilung fuhren umgehend mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt sowie Kräfte des Unterstützungskommandos der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken zur Örtlichkeit. Vor Ort stellte sich heraus, dass es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Streit zwischen zwei Schülern der Berufsschule gekommen war. Im Verlauf der Auseinandersetzung setzte ein 23-jähriger Mann Pfefferspray gegen einen 19-jährigen Schüler ein. Das zunächst gemeldete Messer entpuppte sich bei den polizeilichen Ermittlungen als eine E-Zigarette, teilen die Beamtinnen und Beamten in diesem Statement außerdem mit.

Der 23-Jährige flüchtete nach dem Vorfall in Richtung des Schulgebäudes. Eine anschließende Absuche des Gebäudes verlief ergebnislos. Die Schulleitung war in die polizeilichen Maßnahmen vor Ort eng eingebunden. Eine Gefährdung für unbeteiligte Personen bestand nach aktuellem Kenntnisstand zu keinem Zeitpunkt, betont das Präsidium ausdrücklich.

Die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 23-Jährigen eingeleitet, heißt es zu dem Vorfall vorerst abschließend.

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