Platz zwei für Israel + Enttäuschung für Deutschland + Das ESC-Finale in Wien zum Nachlesen.
01:33 Uhr: Erster bulgarischer Sieg Vor diesem Sieg hatte Bulgarien drei Jahre auf eine Teilnahme verzichtet. Dabei war man schon einmal nah dran am Erfolg: 2017 war Kristian Kostow auf Platz zwei gekommen.
Nun wird das Land zehn Jahre später erstmals den Song Contest ausrichten. Der bislang letzte Balkanstaat, der Gastgeber war, war Serbien 2008. Viktoria Swarovski und Michael Ostrowski haben sich im Laufe der Halbfinals und heute zum Finale auf jeden Fall gesteigert. Doch im Vergleich zu den Moderationen in Basel, Malmö oder Liverpool fallen die beiden doch ab.
Zu viele Witze, die nicht landen und kaum Improvisation. Der Funke ist nicht so richtig übergesprungen. Damit hatte kaum jemand gerechnet: Bulgarien gewinnt bei seinem Comeback zum ersten Mal den ESC. Sängerin Dara setzt sich durch gegen Israel, die wie im Vorjahr Zweite werden.
Glückwunsch! Frankreich bekommt 14 Zuschauerpunkte. Das ist enttäuschend. Israel bekam im vergangenen Jahr die meisten Zuschauerpunkte.
In diesem Jahr sind es 220 Punkte. Das ist vorerst Platz eins, begleitet mit Pfiffen. Moldau bekommt viele Zuschauerpunkte und steht kurz auf der 1. Für den Sieg wird das aber nicht reichen.
Deutschland bekommt 0 Punkte von den Zuschauern, wird damit Drittletzte! Es führt derzeit Bulgarien, vor Italien. Doch die Stimmen gehen heute an viele verschiedene Länder. Es ist noch alles offen!
Zypern gibt seine Punkte an: Griechenland. Keine Überraschung.4 Punkte für Deutschland aus Portugal, die 12 gehen an Albanien. Die deutschen 12 Punkte gehen an: Polen. Wie gesagt, es sind erstmal nur die Jurypunkte.
Australien gibt 12 Punkte an Bulgarien, die damit führen.12 Punkte für Italien aus Aserbaidschan. Australien führt derzeit. Luxemburg gibt 12 Punkte an Rumänien. Deutschland noch ohne Punkt.
Jemand, der weiß, wie es ist, den ESC zu gewinnen, ist Nicole: 1982 holte sie mit gerade 17 Jahren den ersten Sieg für Deutschland. Heute fremdelt sie mit dem Wettbewerb. Unser Interview mit ihr gibt’s hier. Es war ein ESC-Finale mit viel Emotionen auf der Bühne: schmachtende Finnen, ein heiratswütiger Italiener, Clubsounds aus Skandinavien, grimmige Mütter aus Albanien, ein Computernerd aus Großbritannien und ein feuriger Auftritt aus Deutschland.
Da sollte doch für jeden was dabei gewesen sein. Der Israeli Noam Bettan konnte seinen Auftritt ungestört absolvieren, allerdings soll es bei der Flaggenparade zu Beginn vereinzelte Pfiffe gegeben haben. Probleme gab es hingegen beim tschechischen Act. Für wenige Sekunden setzten das TV-Bild und der Ton aus.
Dem Beitrag hat das hoffentlich nicht geschadet. Jetzt ist Zeit zum Abstimmen und Entspannen. Im folgenden Pausenprogramm gibt es ein Wiedersehen mit großen ESC-Stars, darunter Lordi und Max Mutzke. Das war’s schon!
Alle Künstlerinnen und Künstler des Finals sind aufgetreten. Nun geht es darum, wer die meisten ZuschauerInnen von sich überzeugen konnte. Der Titelverteidiger Österreich wird heute von Cosmó und seinem Song „Tanzschein“ vertreten. Den kennen manche vielleicht auch aus einer deutschen Castingshow und unter seinem bürgerlichen Namen Benjamin Gedeon.
Rumänien tritt in diesem Jahr mit dem vielleicht umstrittensten Song an.
„Choke me“, zu Deutsch „Würg mich“. Kritiker sehen darin eine Verherrlichung gefährlicher sexueller Praktiken. Die Sängerin Alexandra Căpitănescu wiederum behauptet, es gebe keinerlei erotische Anspielungen. Wer’s glaubt …Für Norwegen ist in diesem Jahr Freddie Mercury am Start.
Oh nee, sorry, es ist Jonas Lovv. Die beiden sehen sich aber zum Verwechseln ähnlich, oder? Das ist auf jeden Fall die Mitgröl-Hymne in diesem Jahr. Im Pressezentrum ist eine Stimmung, als hätte Italien die WM gewonnen.
Strahlend weiße Zähne, braungebrannt, der Name Sal Da Vinci und eine klassische ESC-Italoballade: Mehr Italien geht eigentlich nicht. Aber ein heterosexueller Kuss auf der ESC-Bühne – ist das erlaubt? Kein Land hat so oft am ESC teilgenommen, ohne zu gewinnen: 42 Mal. Heute versucht es Antigoni.
Auf Zypern kam es nach der Auswahl des Liedes zu einem Eklat, weil einige Politiker dadurch das Image des Landes beschmutzt sahen. Wir merken uns: Auf Tischen tanzen kommt auf Zypern offenbar nicht so gut an. Felicia hätte mit dem dänischen Sänger bestimmt einen coolen Clubabend. Da muss man sich schon Sorgen um die ehrwürdige Stadthalle machen.
Zu Corona-Zeiten hätte Felicia mit der perlenbesetzten Maske aber sicher glänzen können! Als Nächstes am Start: Pop-Powerhouse Schweden. Kandidatin Felicia war gestern nach den Proben mit Kreislaufproblemen zusammengesackt, nun aber wieder am Start. Also ich werde aus Lion Ceccah nicht schlau.
Ein Song mit spanischem, englischem und litauischem Text, dazu ein Alienkostüm und roboterhafter Tanz: I don’t get it. Jetzt haben wir vorhin schon den maltesischen Sänger gelobt, weil er sich dreimal um einen ESC-Start bemüht hat. Lion Ceccah hat es in Litauen fünfmal versucht. Hartnäckigkeit zahlt sich also aus.
Alicja sollte Polen schon beim ESC 2020 vertreten. Der wurde dann wegen der Pandemie abgesagt. Mit sechs Jahren Verspätung ist sie also da. Puh, was für ein Auftritt!
Ein brennender Beichtstuhl, eine fidelnde Göttin und ein schmachtender Popbarde – ich weiß nicht, ob Finnland hier nicht doch zu viel gewollt hat. In der Halle aber großer Applaus und die beiden fallen sich nach dem Auftritt in die Arme. Und nun die Topfavoriten aus Finnland: Stargeigerin Linda Lampenius und Pete Parkkonen werden von vielen Experten und den Wettbüros als Sieger gehandelt. Was für eine Party in der Stadthalle!
Den Song hätte sich keine Tourismusagentur besser ausdenken können.
„Moldova is on duty. “ Aber was hat Palma de Mallorca da zu suchen?! Satoshi hat mit „Viva, Moldova!
“ das erste Halbfinale gewonnen und auch auf allen Fanfesten hier in Wien läuft der Song rauf und runter. Eine Sache scheint beim ESC sicher: Frankreich tritt mit einer Ballade an. Ungewöhnlicher ist die Kandidatin. Monroe ist erst 17 und in den USA geboren und aufgewachsen, ihre Mutter stammt aus dem französischsprachigen Kongo.
Alle singen immer Englisch, die Briten versuchen es diesmal auf Deutsch. Auch wenn es nur drei Worte sind. Doch bevor wir uns geschmeichelt fühlen: Im Song sucht der Interpret eine bessere Sprache, um seinen Arbeitsfrust auszudrücken – und findet Deutsch. Sam Battle, der als „Look Mum No Computer“ antritt, ist in der Youtube-Electronic-Szene ein echter Star. Manchmal ist es vielleicht auch ganz gut, die Texte nicht zu verstehen. Nur so ein Gedanke bei diesen kroatischen Liedzeilen: Alle Narben, bis auf die Knochen eingeschnitten // Keine Mutter wird dir verzeihen // Auf dem Tisch der Schande, das Gold von Halsketten // Während sie ihre Hände im Blut unserer Wunden waschen. Man weiß nicht so recht: Soll das ein Wartezimmer sein, eine Therapiegruppe oder doch moderner Sitztanz?
In jedem Fall ein starkes Comeback! Beim Auftritt des Tschechen gab es offenbar technische Probleme bei der TV-Übertragung. Für wenige Sekunden standen Bild und Ton still. Haben Sie’s gehört: „Mother, I’ll get lost without a map.
“ Männer, die für ihre Mütter singen – das scheint dieses Jahr ein Ding zu sein. Dabei war Muttertag doch letzte Woche …Dreimal musste sich Aidan bewerben, um für Malta am ESC teilnehmen zu dürfen. So viel Durchhaltevermögen wurde mit einem Platz im Finale belohnt. Monsterrock ist beim ESC ja schon zu einem eigenen Subgenre geworden, in diesem Jahr vertreten durch Lavina aus Serbien.
Die Vorbilder von Lordi gibt es später übrigens auch noch zu sehen. Was für ein spektakulärer Auftritt! Eine perfekt produzierte Powerballade, ein Klaviersolo und dann der Fahrstuhl nach oben. Für Delta Goodrem könnte es heute Abend noch hoch hinausgehen.
Delta Goodrem gehört zweifelsohne zu den größten Stars in diesem Jahr, auch wenn sie in Deutschland kaum einer kennt. Anfang der 2000er hatte sie aber mit „Lost without you“ einen Welthit. Die Ukraine hat einen beeindruckenden Lauf. Seit der ersten Teilnahme 2003 hat man sich immer fürs Finale qualifiziert.
Die diesjährige Kandidatin Leléka hat übrigens enge Beziehungen zu Deutschland und Berlin. Mehr zu ihr gibt es hier. Der nächste Mann mit einer musikalischen Würdigung seiner Mutter: Akylas! Die Griechen hier im Pressezentrum sind sich übrigens sicher, dass Akylas den Sieg holt.
Ob das Europa auch so sieht? Ich hab’ da ja meine Zweifel. Alis tritt jetzt für Albanien mit dem Titel Nân an, zu Deutsch: Mutter. Das Lied handelt von jungen Erwachsenen, die das Land verlassen – und den zurückbleibenden Eltern.
Noam Bettan hat in dieser Woche versucht, nur positive Vibes zu verbreiten. Im Halbfinale hatte es bei seinem Auftritt auch Zwischenrufe und Pfiffe gegeben. Hier im Finale gab es vor allem Jubel. An der Teilnahme Israels scheiden sich die ESC-Geister.
Spanien, die Niederlande, Irland, Island und Slowenien boykottieren den Wettbewerb in diesem Jahr. Wer mehr darüber wissen möchte, wie Israel auf den ESC blickt, dem sei dieser Text empfohlen. Großer Applaus für Sarah Engels, die hier in Wien im Laufe der Woche viele Sympathien gewonnen hat. Ihre Show gehört sicher auch zum Besten heute Abend.
Trotzdem hat man das Gefühl, das alles schon mal gesehen und gehört zu haben. Der junge Mann kam offenbar direkt aus einem Kopenhagener Club auf die ESC-Bühne. Der Vibe für heute Abend ist damit schon mal gesetzt. Den Auftakt macht mit Dänemark direkt einer der Favoriten in diesem Jahr.
Der 27-Jährige Søren Lund singt auf Dänisch. In diesem Finale treten gleich 15 Acts in einer anderen Sprache als Englisch an – ein ungewöhnlich hoher Wert. Auch das Finale des 70. Eurovision Song Contest wird vom Vorjahressieger eröffnet.
Der junge Countertenor JJ konnte sich im vergangenen Jahr in Basel durchsetzen und singt hier in Wien erst die Arie „Königin der Nacht“ aus der Zauberflöte und anschließend seinen Hit „Wasted Love“, begleitet vom Wiener Radio-Symphonie-Orchester. In wenigen Minuten ist es soweit, um 21 Uhr beginnt das Finale des Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle – jetzt also nochmal Getränke und Snacks auffüllen. Deutschland startet in diesem Jahr auf Startplatz 2, nach Dänemark und vor Israel.
Es geht also direkt spannend los. Australiens Sängerin Delta Goodrem gilt als eine der Favoritinnen in diesem Jahr. Wo aber findet der ESC statt, sollte Australien tatsächlich gewinnen? Bisher hieß es immer, der Wettbewerb würde auch dann in Europa bleiben, ein anderes Land also für Down Under einspringen – möglicherweise der Zweitplatzierte.
ESC-Chef Martin Green aber brachte nun auch eine Austragung in Australien ins Spiel, trotz Zeitverschiebung und Entfernung.
„Ich würde das sehr begrüßen“, sagte Green am Rande einer Pressekonferenz in Wien dem RedaktionsNetzwerk Deutschland . „Ich fände es gut, wenn das passiert. “ Es gäbe allerdings noch viele logistische Fragen zu klären. Wien hatte mit diesem ESC keine leichte Aufgabe: riesige internationale Aufmerksamkeit und ebenso große Debatten um Israel und die Boykotte.
Das war natürlich auch das bestimmende Thema, egal wohin man kam, egal mit wem man sprach. Wer mehr über die Stimmung in der ESC-Stadt und den Konflikt rund um die Teilnahme Israels wissen möchte, dem sei unsere Reportage empfohlen. Es ist in jedem Jahr die alles entscheidende Frage: Wer gewinnt den ESC? In diesem Jahr sind das finnische Duo Linda Lampenius & Pete Parkkonen bei den Buchmachern die Topfavoriten, gefolgt von Australiens Delta Goodrem und dem griechischen Sänger Akylas.
Bei der alljährlichen Abstimmung in den internationalen ESC-Fanclubs landeten ebenfalls die Finnen auf Platz 1, gefolgt von Dänemark und Australien. Bei Spotify schließlich sind abermals die Finnen weit vorne, gefolgt von Bulgarien und Schweden. Der deutschen Kandidatin Sarah Engels werden keine Chancen eingeräumt. Sie müsste den meisten Umfragen zufolge schon mit einem Platz unter den Top 20 zufrieden sein.
Wenige Stunden bevor es für ihn ernst wird, stattet der italienische Vertreter Sal Da Vinci den internationalen Journalisten im Pressezentrum noch einen Überraschungsbesuch ab. Vor allem italienische Tiktoker und Influencer feiern ihn. Sein Song hat aber auch Ohrwurmpotenzial. An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert.
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Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Bei Deutschlands ESC-Teilnehmerin Sarah Engels wächst unmittelbar vor dem ESC-Finale die Zuversicht. Sie fühle sich gut, sagte die 33-Jährige der Deutschen Presse-Agentur nach der letzten Generalprobe wenige Stunden vor der Show. Engels wird von ihrer Familie unterstützt.
„Meine Mama und mein Bruder werden in der Halle sein. Mein Mann sitzt natürlich neben mir auf der Couch“, sagte sie weiter. Alle Finalisten warten auf den Sofas im sogenannten Green Room auf das Ergebnis. Glück erhofft sich Engels auch von ihrem Maskottchen, einem Faultier.
„Das Faultier wird mit uns auf der Couch sitzen und die Daumen drücken“, sagte sie. Auch wenn die Niederlande den ESC in diesem Jahr boykottieren, sind Jan und Patrick aus Leiden nach Wien gekommen.
„Es geht doch um Musik“, sagt Jan und scherzt: „Wir können in diesem Jahr immerhin nicht verlieren! “ Für die beiden ist es schon der zehnte Song Contest. Ihre Favoriten für heute Abend: Italien, Finnland und Griechenland. Knapp 2000 Menschen haben laut der Nachrichtenagentur KNA vor dem ESC-Finale in Wien gegen Israel demonstriert.
Angekündigt waren ursprünglich 3000 Teilnehmende. Unter dem Motto „Keine Bühne für den Völkermord“ zogen am Samstagnachmittag die Aktivisten in Richtung Wiener Stadthalle, wo am Abend das Finale des Musikwettbewerbs geplant ist. Generell beurteilte die Wiener Polizei die Lage in der ESC-Woche als „sehr ruhig“. Doch es gibt nicht nur Protest in Wien, auch viele Fans sind schon in den Straßen unterwegs – trotz des Regens.
Margarita und ihre Freundin Elena sind aus Bochum und Regensburg nach Wien gekommen und haben Tickets für das Finale heute Abend. Sie freuen sich auf eine „große Party“, sagt Margarita. Den ESC verfolgen die beiden schon seit Jahren.
„Das ist immer eine mega Show. “ Ihre Favoriten heute Abend: Australien, Italien und Griechenland. Maryna und ihre Freundin Juliia kommen aus der Ukraine, leben aber seit der russischen Invasion in der Schweiz. Sie sind zum ersten Mal überhaupt in Wien und genießen die Atmosphäre.
Heute Abend drücken sie der ukrainischen Kandidatin Leléka die Daumen.
„Sie ist einfach sehr herzlich“, sagt Juliia.finden sie großartig, erwarten aber keinen Sieg. „Er wird furchtbar abschneiden“, glaubt Charlie. Beim ESC geht es für die drei aber vor allem um die Stimmung.
„Liebe für alle – das ist das Motto“, sagt Rachel. Inzwischen hat sich der große Protestzug in Bewegung gesetzt. Zu sehen sind vor allem palästinensische Flaggen, gekommen sind aber auch viele Vertreter sozialistischer, kommunistischer und antikapitalistischer Gruppen. Gerufen wird immer wieder der Slogan „Free, free, Palestine“.
Bei der vorigen Kundgebung wurde aber auch gegen den internationalen Zionismus geschimpft. Die Zahl der Demonstranten ist inzwischen auf mehrere Tausend angewachsen. Ausschreitungen gab es bislang keine. An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert.
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Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Nur wenige hundert Meter vom großen Protest gegen die Israel-Teilnahme beim ESC hat sich die Gruppe Artists against Antisemitism postiert. Sonja ist eine der Aktivistinnen. Sie empfindet die Proteste und die Boykottbewegungen als antisemitisch und bedrohlich.
„Wir sind hier, um eine Gegenstimme zu sein und erklären uns solidarisch mit allen Jüdinnen und Juden“, sagt sie. Unter dem Motto „Keine Bühne für den Völkermord“ startete um 14 Uhr die größte ESC-Demonstration in dieser Woche in Wien. Sie protestieren gegen die Teilnahme Israels am Wettbewerb und kritisieren das israelische Vorgehen in Gaza. Reinhard Kloß ist gebürtiger Wiener.
Er empfindet es als seine Bürgerpflicht, zur Demonstration zu kommen.
„Was die Regierung Netanjahu in Gaza, im Iran und im Südlibanon macht, kann ich nicht akzeptieren“, sagt er. Valerie sagt, sie könne „nicht feiern, wenn woanders Menschen sterben“. Die Teilnahme Israels am ESC findet sie „heuchlerisch“. Das Argument, der Wettbewerb sei unpolitisch, kann sie nicht nachvollziehen.
„Dann müsste Russland ja auch dabei sein dürfen. “Vor der Final-Show des streng bewachten Eurovision Song Contest und den angekündigten Demonstrationen in Wien hat ein Polizeisprecher die Lage als „sehr ruhig“ bezeichnet. Das sei schon während der ganzen ESC-Woche so gewesen und habe sich bislang nicht geändert, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.hat nach der Generalprobe in der Nacht zum Samstag einen Kreislaufkollaps erlitten. Das berichtete die Zeitung „Aftonbladet“ unter Berufung auf die Leiterin des schwedischen ESC-Teams, Lotta Furebäck.
Der Rundfunksender SVT teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass die Sängerin nach der Probe in ihrem Umkleideraum einen Blutdruckabfall erlitten habe. – sie habe im Laufe des Tages nicht genug getrunken und gegessen. In einer Stellungnahme schrieb die Sängerin, dass es im sogenannten Greenroom „unglaublich heiß“ gewesen und ihr dort immer schwindliger geworden sei. Später habe sie „großartige Hilfe“ vom medizinischen Personal vor Ort bekommen.
Sie habe gut geschlafen, viel getrunken und gegessen.
„Jetzt bin ich super bereit für den Tag! “, hieß es in Felicias Stellungnahme. In Wien kämpfen am heutigen Samstag 25 Lieder und ihre Interpreten um den Sieg beim 70. Eurovision Song Contest .
Für Deutschland mit der Startnummer 2 geht die Sängerin Sarah Engels mit der Dance-Nummer „Fire“ ins Rennen.
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