Sepang als erstes Regenrennen? Laut Pirelli wäre es 'der perfekte Kurs'

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Fahrer, Teams und Pirelli sehen den Grand Prix von Bahrain in Sepang als die perfekte Gelegenheit für das erste Regenrennen der Saison

Fahrer, Teams und Pirelli sehen den Grand Prix von Bahrain in Sepang als die perfekte Gelegenheit für das erste Regenrennen der Saisonder perfekte Ort für das erste Regenrennen der Formel 1 2026.

Schließlich hat es bislang in der gesamten Saison noch keine einzige Session mit nassen Streckenbedingungen gegeben. Folglich bleiben viele Fragen offen.

"Hier ist der beste Ort, um die Intermediates und die Full-Wets zu testen", so die Einschätzung von Simone Berra, seines Zeichens Chefingenieur bei Pirelli. "Ich würde gerne ein paar Informationen sammeln, denn es ist immer hilfreich, nicht nur Feedback basierend auf unseren Tests einzuholen, sondern auch vom normalen Rennbetrieb mit allen Fahrern und Teams. " "Als Ingenieur hätte ich ehrlich gesagt gerne mehr Feedback und mehr Daten, mit denen ich arbeiten kann.

Und ja, das hier ist der perfekte Kurs für Regen.

". "Wenn es diese Saison irgendeine Strecke gibt, die sich für ein Regenrennen eignet, dann ist es wohl diese hier", so seine Einschätzung. "Du kannst mich auch nach den verrückten, kalten Bedingungen in fragen, und ja, auch dort könnte es . Aber dann wird das Ganze sicherlich schwieriger.

" "Diese Strecke", so Gasly,"ist wirklich rau. Es ist sehr heiß und zudem gibt es hier viele Höhenunterschiede. Dadurch sollten die Wassermengen gut ablaufen. Damit wäre es wohl in Ordnung.

" "Ich habe im Januar in Silverstone getestet", erklärt der Alpine-Pilot. "Das war fürchterlich. Dann haben wir in Magny-Cours bei sehr kalten Temperaturen , was sich überhaupt nicht gut angefühlt hat. Ich denke, es dürfte hier viel besser werden.

" "Wenn es regnet, wird das mit Sicherheit ein guter Test", so die Einschätzung von Williams-Pilot Carlos Sainz. "Ein guter Test auch für das Reglement, denn ich denke, mit all den Problemen, die wir beim Herunterschalten, bei der Rekuperation, der Leistung und der Variabilität von Kurve zu Kurve haben, wird Nässe definitiv eine Herausforderung sein. ""Mit viel Wasser auf der Bahn würde das das Rennen extrem gefährlich machen.

Eine Regensession oder eine nasse Qualifikation würde ich also auf jeden Fall begrüßen. Aber im Rennen, mit all dieser Energie, würde das derzeit wohl für ziemliches Chaos sorgen.

"Bislang hatten die Fahrer vor allem große Probleme damit, die Intermediate-Reifen auf Temperatur zu bringen. Dementsprechend groß ist die Sorge vor kalten Umgebungen. In Miami und Montreal hatte Pirelli auf wertvolle Erkenntnisse gehofft. An beiden Rennwochenenden hatte sich zwar Regen angekündigt, doch letztlich blieben beide Events in Nordamerika trocken.wäre die Temperatur vergleichsweise warm gewesen, während in Montreal kühle Temperaturen als Testlabor hätten dienen können.

Zudem ist es auf dem Circuit2026 müssen sich Teams und Fahrer allerdings nicht nur auf neue Regenreifen von Pirelli einstellen. Aus Sicherheitsgründen wird im Regen die elektrische Energie begrenzt und der Boost-Mode gar völlig deaktiviert. Sollte es Probleme mit den Regenreifen geben, dann würden sich diese erheblich von den Sorgen in Montreal unterscheiden. Statt mangelnder Temperatur in den Pneus wirft Sepang das genaue Gegenteil in den Raum.

Dabei spielt nicht nur die Temperatur, sondern auch der Zustand der Strecke eine wichtige Rolle. Beide Faktoren haben den Piloten Berra betont, dass auch bei feuchten Streckenbedingungen die Gefahr besteht, die Reifen zu überhitzen, besonders dann, wenn die Strecke schnell abtrocknet. In der Vergangenheit war Sepang nicht zuletzt für Grand-Prix-Rennen unter Monsun-Bedingungen berühmt-berüchtigt. 2001 sorgte mit zahlreichen Drehern oder Boxenstopp-Chaos bei Ferrari für denkwürdige Szenen, während der Große Preis von Malaysia 2009 sogar vorzeitig abgebrochen werden musste.

"Wenn es hier regnet", so der Chefingenieur,"dann kommt da eine Menge herunter. Ich denke, in diesem Fall würde man den Full-Wet-Regenreifen bevorzugen. Das ist irgendwo einmalig, denn wir wissen, dass die Teams meist die Intermediates bevorzugen.

""Wir wissen allerdings auch, dass hier oft Monsun-Bedingungen herrschen, und da musst du einfach genug Wasser verdrängen. " Ob es am Ende wirklich regnen wird, kann auch Berra nicht final beantworten. Dabei betont der Chefingenieur, dass es sich vermutlich um die erste Saison handelt, in der nach 16 Rennwochenenden noch kein einziger Grand Prix unter feuchten Bedingungen stattgefunden hat.

"Aber falls der Regen kommt, werden die Full-Wet-Regenreifen sicherlich nicht ignoriert, trotz des möglichen Überhitzens. Bei hohem Wasserstand wäre sicherlich sehr gut funktionieren. "

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